Jugendpokal in Pößneck

von Hannes am . — Noch kein

Liebe UWR-Freunde,

da für die jüngsten Rugbyspieler einfach zu wenig Vergleichsmöglichkeiten existieren – und in Vorbereitung auf die DJM im Frühjahr – wollen wir am 3.12.2016 einen Pokal für U15 und U18-Mannschaften durchführen. Hier könnt ihr die Ausschreibung herunterladen.

Hoffentlich können wir ein gutes Turnier mit ausreichend Mannschaften organisieren.

Meldet euch schnell!
Liebe Grüße
Sven

Wer wird Duisburgs Sportlerin und Trainer des Jahres?

von Hannes am . — Noch kein

Sportlerin des Jahres in Duisburg: Nominiert: Monika Rost

Hier kannst du für Monika abstimmen

Die Unterwasser-Rugby Spielerin der Freien Schwimmer Duisburg feierte mit der deutschen Nationalmannschaft im August 2015 in Cali/Kolumbien den Gewinn der Weltmeisterschaft. Sie zählt seit Jahren zu den Leistungsträgerinnen der Freien Schwimmer und der Nationalmannschaft. Beim 3:0 Endspielsieg über Norwegen steuerte sie einen Treffer bei.

Trainer des Jahres in Duisburg: Nominiert: Jörg Oertel

Hier kannst du für Jörg abstimmen

Mehr geht nicht: Trainer Jörg Oertel führte die deutsche Frauennationalmannschaft zum Weltmeistertitel. Der Mann von den Freien Schwimmern Duisburg sicherte sich mit seinem Team im August 2015 in Cali/Kolumbien den Titel. Im Finale entthronte das deutsche Team Titelverteidiger Norwegen mit einem 3:0 Sieg.

Offener Damen-Sichtungslehrgang in Mannheim

von Hannes am . — Noch kein

Der vierte offene Sichtungslehrgang der Damennationalmannschaft findet am 3. und 4. September in Mannheim statt.

Der Lehrgang dient dazu, die Damen Juniorenmannschaft auf die EM im November 2016 vorzubereiten und neue Spielerinnen an den Kader für die EM 2017 heran zuführen. Ziel ist es, die Damen Junioren (U21) am Know-how der Weltmeisterinnen partizipieren zu lassen. Dazu ist geplant, jeder Teilnehmerin eine Mentorin aus der Damen-Nationalmannschaft zur Verfügung zu stellen.

Falls Ihr neue Spielerinnen zum Lehrgang mitbringen wollt, meldet sie bitte auch bei Tanja und Jörg an.

Weitere Termine sind wie folgt geplant:

  • November 2016 Kader Lehrgang
  • Dezember 2016 Turnierbesuch Göteborg

Einen ganz lieben Gruß,
Tanja & Jörg

EUWRL mit deutscher Liga kompatibel

von Hannes am . — 7

Die European Underwater-Rugby League (EUWRL) geht in ihre fünfte Saison. Eine deutsche Mannschaft suchte man dabei bisher vergeblich. Einer der Gründe für die Zurückhaltung dürfte Punkt 4.2.2 (bzw. 4.2.1 für Damen) der Wettkampfordnung sein:

Ein Spieler ist nur für einen Verein spielberechtigt.
Das bedeutet auch, dass dieser Spieler mit Ausnahme des in 4.2 Abs. 6 geregelten Falles in keiner anderen Herren-Liga, also weder in einem anderen Spielbetriebsbereich noch in der Liga einer anderen Nation, in einer Landesliga, Bezirksliga oder dergleichen spielberechtigt sein darf.
Wettkampfordnung UWR im VDST, 17.11.2013

Bis vor kurzem war vom VDST keine verbindliche Stellungnahme zu erhalten, ob die EUWRL als eine “Liga einer anderen Nation” betrachtet wird und man sich durch Teilnahme für die deutsche Liga disqualifizieren würde. Nur wenige deutsche Spieler haben bisher als Legionäre für andere Mannschaften teilgenommen.

Bei der letzten Sitzung des Schiedsrichter-Ausschusses wurde nun endlich eine offizielle Haltung beschlossen:

Euro-League ist kein CMAS Turnier, also Spieler, die z. B. bei der Euro League teilnehmen, tun dies außerhalb des nationalen Wettkampfbetriebs (Liga) und dieses hat somit keine Auswirkungen auf den deutschen VDST Ligabetrieb.
Auszug aus dem Protokoll der Schiedsrichterausschusssitzung 2016

Ich finde, man hätte das klarer argumentieren können: was hat die CMAS damit zu tun? So muss man die Frage erneut stellen, falls die EUWRL irgendwann mal unter das Dach der CMAS gehen sollte. Aber die EUWRL ist für mich einfach keine Liga (es gibt keine Qualifikation), und schon garnicht eine “Liga einer anderen Nation”. Die Punkte 4.2.1 und 4.2.2 sind somit m.M. auf die EUWRL eh nicht anwendbar, egal ob CMAS oder nicht.

Wie auch immer, Spieler, die an der EUWRL teilnehmen dürfen jetzt auch offiziell in der deutschen Liga starten. Vizemeister TSV Malsch hat prompt reagiert und startet in der neuen Saison der EUWRL als erste deutsche Mannschaft. Ein weiterer Schritt, der die Bedeutung der Liga unterstreicht. Neben Malsch haben sich noch mindestens zwei weitere Teams beworben. Weil die Liga dann zu groß wäre wird überlegt, eine zweite Liga der EUWRL einzuführen.

Relegation der Südligen (aus der Sicht der SG UWR Bodensee)

von niklas am . — Noch kein

Die Relegation zwischen 2. Bundesliga Süd und den Landesligen war im Gegensatz zur letzten Saison gut besucht: in Augsburg traten die Mannschaften aus allen drei Landesligen sowie der Vorletzte der zweiten Liga zur Relegation an. Für den Sieger der Landesliga Hessen gestaltete sich die Navigation zunächst schwieriger als das Unterwasserrugbyspielen. Zum ersten Spiel der Wiesbadener hatte sich noch keine spielfähige Mannschaft im Bad eingefunden. Nach kurzer Diskussion in der Mannschaftsführerbesprechung siegte der Sportsgeist und der Beginn des ersten Spiels wurde um 30 Minuten verschoben.

Wiesbaden Relegation
Navigationsgenies und jetzt auch Bundesligisten: TC Pulpo Wiesbaden

Schließlich konnte zum ersten Spiel des Tages eine vollständige Wiesbadener Mannschaft gegen leider nicht ganz vollständige Karlsruher antreten. Aufgrund von mehreren Verletzungen und Erkrankungen konnte die Mannschaft vom SSC Karlsruhe nur mit 10 Spielerinnen und Spielern antreten. In der ersten Hälfte hatten die Karlsruher zunächst mehr vom Spiel. Minutenlang ließen sie den Ball gefällig um den Wiesbadener Korb laufen, ohne jedoch den notwendigen Druck für einen Torerfolg aufzubauen. Als mit der Zeit die Kräfte schwanden wurde Wiesbaden dominanter und konnte nach drei Toren einen sicheren Sieg verbuchen.

Den gleichen Spielstand konnte UWR Bodensee schon in der ersten Hälfte gegen München II herstellen. Das 3:0 fiel, nachdem ein Münchener Verteidiger beherzt an den eigenen Korb gegriffen hatte, durch einen Strafstoß. In der zweiten Hälfte konnte Bodensee durch einen zweiten Strafstoß (Verkeilen im Korb) auf 4:0 erhöhen. Vielleicht war dies der notwendige Weckruf für die Münchener, vielleicht waren sich die Bodenseeler auch zu sicher. Auf jeden Fall drehte München plötzlich auf und konnte ihre kräftigen Angreifer besser in Szene setzen. Nach drei schnellen Toren war das Spiel kurz vor dem Kippen. Die ablaufende Zeit sorgte dann aber dafür, dass UWR Bodensee sich die drei Punkte sichern konnte.
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Die deutsche Meisterschaft 2016 in Dortmund

von Roland am . — 2

Da bisher nichts weiter über die DM 2016 hier im Forum geschrieben wurde, dann halt hier ein Bericht aus der Sicht des Neulings Duisburger SSC.

Wir, der DSSC, haben uns dieses Jahr, zum aller ersten Mal in der Vereinsgeschichte, für die DM qualifiziert. Nachdem wir uns 2015 zum ersten Mal auf den goldenen Ball in Mülheim getraut haben, ist die DM unser zweites Bundesligaturnier überhaupt. Dementsprechend gespannt waren wir schon, was hier mit uns passieren wird.

Unsere Spiele

  • Unser erstes Spiel: gegen Bamberg (0:5 – Halbzeit 0:1)

Direkt unser erstes DM-Spiel geht gegen den Serienmeister aus Bamberg. Vor dem Spiel wurde uns bereits durch die Blume gesagt, dass jede neue Mannschaft mit zweistelligen Niederlagen in dem Kreis der Großen empfangen wird. Es wird halt nur eine Frage der Zeit sein, ob dies bereits zur ersten Halbzeit geschieht, oder erst am Anfang der zweiten.

Aber wir haben uns vorgenommen, bei alle Spiele auf der DM unser bestes zu geben. Es wird kein Spiel ab geschenkt, nur weil wir sowieso keine Chance haben.

Also unser Ziel, Bamberg so lang zu ärgern, wie es irgendwie geht.  Als nach sechs Minuten das Spiel immer noch torlos war, nahm Bamberg ihre erste Auszeit. Dies war wie ein Ritterschlag für uns. Bamberg, der Serienmeister, musste sich beraten, wie er uns knacken kann. :-)

Nach acht Minuten war es dann doch passiert. Das 1:0 für Bamberg. Bis zur Halbzeit konnten wir aber den Rest weghalten und mit diesem überraschenden Ergebnis die Seiten wechseln.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Bamberg dann in der 17. Minute auf 2:0, weil wir eine Strafzeit hatten. In der 21, 28 und 29. Minute erhöhte Bamberg dann noch auf 5:0.

Einerseits Stolz auf das Ergebnis, aber anderseits auch wieder unzufrieden, weil in den letzten drei Minuten noch zwei Tore fielen, ging es jetzt in das zweite Spiel gegen Rheine.

  • Unser zweites Spiel: gegen Rheine (0:1 – Halbzeit 0:0)

Rheine, ein Gegner, den wir sehr gut kennen, und der uns in dieser Saison zweimal klar geschlagen hat, ist unser nächster Gegner. Da Rheine im ersten Spiel nur ein 5:1 Sieg gegen Hamburg schaffte, war uns klar, mit einem Unentschieden haben wir die besten Karten, um sogar als Gruppenzweiter ins Halbfinale zu kommen. Rheine musste also gewinnen.

In der ersten Halbzeit hatte Rheine mehr vom Spiel, aber wir haben nicht wirklich viel zugelassen.

In der zweiten Halbzeit  erhöhte Rheine den Druck von Minute zu Minute. Wir spielten nur noch mit dem Rücken an der Wand. Irgendwie wollte die Zeit einfach nicht vergehen. Drei Minuten vor Schluss dann das erlösende Tor für Rheine zum 1:0.

Aber wir waren noch nicht geschlagen. In den letzten drei Minuten belagerten wir das rheinensische Tor und hatten sogar noch zwei Möglichkeiten zum Ausgleich. Es sollte aber nicht sein. Damit war Rheine im Halbfinale.

  • Unser drittes Spiel: gegen Hamburg (4:0 – Halbzeit 4:0)

Da wir nicht mehr Gruppenzweiter werden konnten, wollten wir einfach nur gegen Hamburg gewinnen. Es wäre unser erster Sieg (und unsere ersten Tore) bei einer DM!

Die erste Halbzeit haben wir dominant unser Spiel runtergespielt und vier Tore gemacht.

In der zweiten Halbzeit war nur noch schonen für Sonntag angesagt. Das Spiel wurde von uns verwaltet, ohne noch Druck aufs Tor zu machen.  Damit blieb es beim Ergebnis.

  • Unser viertes Spiel: gegen Darmstadt (2:0 – Halbzeit 1:0)

Darmstadt, die Mannschaft, die sich erst im letzten Moment für die DM qualifiziert hat, war auch schon seit über 10 Jahren nicht mehr bei einer DM. Für uns eine unbekannte Größe.

Die erste Halbzeit war von beiden Mannschaften sehr zerfahren. Das Spiel ging ständig hin und her. Irgendwie bekamen wir keinen Griff ans Spiel und mehrere Topchancen haben wir liegen gelassen. Dann 10 Sekunden vor der Halbzeit das erlösende 1:0 für uns.

Die zweite Halbzeit konnten wir dann, mit dem Vorsprung im Rücken, besser runterspielen und nach ca. 22 Minuten auf 2:0 erhöhen. Ab dann war Darmstadt endgültig geschlagen.

  • Unser fünftes Spiel: gegen Berlin (4:1 – Halbzeit 2:0)

Berlin, die Mannschaft mit megaerfahrenen DM-Spielern, war nur mit 11 Spielern beim Turnier angetreten. Diesen Umstand mussten sie jetzt Tribut zahlen. Wir waren wesentlich fitter im Wasser und hatten bis zum 4:0 das Spiel ganz sicher im Griff. Dann wurden wir die letzten Minuten sehr fahrlässig und bekamen sogar eine unnötige Strafzeit. Dieses Unterzahlspiel nutze Berlin dann am Ende zum Ehrentreffer.

Endergebnis

8) Hamburg
Wieder ohne Sieg. Aber sie haben gegen Rheine und DSSC sehr annehmbare Ergebnisse erreicht. Gegen Berlin und Darmstadt wurde auf Augenhöhe gespielt, aber leider verloren.

7) Darmstadt
Die Mannschaft hat sich erst sehr spät für die DM qualifiziert. Dadurch hatten einige Leistungsträger Terminprobleme und konnten nicht oder nur zeitweise an der DM spielen. Damit war keine bessere Platzierung möglich.

6) Berlin
Die alten Hasen hatten nur 11 Spieler am Start. Irgendwann ist halt die Kraft zu Ende. Mehr als Platz 6 war nicht möglich.

5) DSSC
:-)

4) Krefeld
Die komplette Saison und den Samstag bei der DM ohne Gegentreffer. Aber ausgerechnet am Sonntag kassieren die Krefelder ihre ersten Gegentreffer gegen Bamberg (0:3) und gegen Rheine (0:1). Dadurch nur ein vierter Platz. Ich glaube, dies hat sich Krefeld anders vorgestellt.

3) Rheine
Sehr starke Turnierleistung. Hat am Samstag uns und am Sonntag Krefeld niedergekämpft. Ein wirklich verdienter dritter Platz

2) Malsch
So wie jedes Jahr. Die Saison und die DM stark gespielt, aber wieder in Bamberg ihren Meister gefunden.

1) Bamberg
Eine ganz souveräne Turnierleistung. Alle Spiele dominiert und ähnlich hoch gewonnen. Ein 3:0 im Endspiel sagt schon viel über den jetzt zehnfachen Serienmeister aus. Herzlichen Glückwunsch (dass ihr euch gegen uns doch noch, nach eurer Auszeit, gefangen habt ;-))

Fairnesspokal

Der Fairnesspokal geht für mich an Rheine. In dem Spiel Rheine gegen DSSC, in dem es für beide um die Halbfinalteilnahme ging, hat sich kurz vor der Halbzeit ein Spieler von uns verletzt. Das Spiel wurde vom Schiedsrichter nicht unterbrochen und Rheine war an unserem Tor im Ballbesitz (Stand 0:0). Anstatt uns weiter anzugreifen, und die entstandene Unruhe auszunutzen, haben die Rheinenser den Ball an die Oberfläche gebracht und abgewartet, bis endlich der Schiedsrichter das Spiel unterbricht.

Danke für diese faire Geste!

Turnier

Nicht nur besten Dank an Dortmund Derne für dieses super organisierte Turnier, sondern auch dafür, dass wir im Vorfeld mehrmals Testspiele gegen euch bekommen haben, um das Becken besser kennen zu lernen. Ohne diese Testspiele wäre das Turnier eventuell anders verlaufen.

Es war für den DSSC nicht nur die erste DM, sondern sogar die erfolgreichste in der Vereinsgeschichte :-)

Wir kommen gerne wieder!

Training mit und bei den Weltmeisterinnen im Juni

von Hannes am . — Noch kein

Nach Februar und April findet der nächste offene Sichtungslehrgang im Juni wieder in Würzburg statt. Nach den zwei erfolgreichen Lehrgängen freut sich das Bundestrainer-Team weiter neue Spielerinnen an den Kader heran zuführen und dann dieses Team für die EM 2017 und WM 2019 vorzubereiten.

Neues Bild (47)

Der Lehrgang in Aachen war sehr intensiv und hat sich sehr auf neue Bewegungsabläufe konzentriert. Auch in Aachen hat es den Trainern sehr viel Spaß gemacht mit den Mädels zu arbeiten.
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