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Anti-Doping (5 Beiträge)

  1. moritz
    Mitglied
    13 Beiträge

    Das Thema Anti-Doping wurde vor einigen Jahren beim UWR eingeführt und bestimmt schon mehr als genug kontrovers diskutiert. Ich gehöre zu denjenigen, die es in unerer Amateur-Sportart (mit einer weitestgehend geschlossenen Szene) für übertrieben halten. Ich lasse mich aber gerne überzeugen. Damals war es doch das Ziel, unseren Sport aufzuwerten und ihn aus dem Bereich der Gaudi-Sportarten herauszuholen. Mit der Erfahrung, die man nun gemacht hat, würde mich interessieren...

    - was sind die bisherigen Erfolge?
    - welchen Mehrwert haben wir erreicht?
    - hat unser Sport an Prestige hinzugewonnen?
    - was sind die jährlichen Kosten für die Sektion?
    - gabs auf der diesjährigen DM und auf dem CC keine Dopingproben? (Ich habe zumindest nichts mitbekommen).
    - wird die Sache auf nationaler Ebene nach und nach wieder zurückgefahren?

    Wie gesagt, ich lasse mich gerne überzeugen, aber dazu benötigt es schon wirklich gute Argumente.

    Und hier, ich benötige keine Belehrung, dass die Sache nicht einfach so aufzuheben ist, aber bestehende Zustände in Frage zu stellen gehört zu den Rechten und Pflichten eines mündigen Rugby-Bürgers.

    Gruß, Moritz

    vor 12 Jahre veröffentlicht # Antworten
  2. scotti
    Mitglied
    317 Beiträge

    Ja Moritz,

    vor zwei Jahren hatte der VDST noch ca 16.000 € für Doping übrig, die Dopingtester hatten Malsch monatelang jede Woche auf dem besuchsplan, im letzten Jahr nur noch ca. 6000 €, wenn ich die Etats/Abrechnungen zur VDST-Mitgliederversammlung richtig interpretiere.

    Das Frustrierende ist: Der Anspruch hat sich nicht wesentlich geändert, aber weil der Verband sich den Aufwand (zu Recht!) "nicht leisten kann", hat man einfach die Anzahl der A-Kader-Aktiven von 15 auf 6-8 oder so reduziert. So gehts natürlich auch! Die Massnahme geht aber voll und ganz wieder zu Lasten der Aktiven!

    vor 12 Jahre veröffentlicht # Antworten
  3. Hannes
    Hausmeister
    398 Beiträge

    Was sind denn die Nachteile für die Aktiven, wenn der A-Kader verkleinert wird? Der Vorteil ist, dass sich B-Kader Spielern "nur" den strengeren Kontroll-Regelungen des Nationalen Test Pools (NTP) unterwerfen müssen.

    Aber ich schließe mich Moritz' Frage an: Hat das Testen was gebracht?

    vor 12 Jahre veröffentlicht # Antworten
  4. scotti
    Mitglied
    317 Beiträge

    Für den Aktiven ist es meiner Meinung nach schon ein Unterschied, ob er A-Kader (1.Wahl) oder B-Kader ist. Es ist nicht nachvollziehbar, warum in einer Nattionalmannschaft, deren Mannschaftsstärke 15 Aktive umfasst, nur 6 Aktive A-Kader, der Rest B-kader ist. Einziges Argument ist das Dopingthema, das für A-Kader umfangreicher als für B-Kader ist.

    Mich würde mal die Argumentation der Bundestrainer interessieren, wenn sie Aktive zweierleier Klassen in einem Team im selben Spiel/Turnier einsetzen.

    Für die Diskussion mit den Landessportverbänden, den Organisationen bei denen wir um die Anerkennung unserer Sportart werben, ist neben der Frage nach qualifizierten Trainern die Frage nach den A- und B-Kader-Aktiven die nächste. Gibt es sechs ist die Chance logischerweise geringer als bei 15.

    Ob das Testen was gebracht hat, können nur die Verántwortlichen beantworten.

    vor 12 Jahre veröffentlicht # Antworten
  5. Henrik Stewenius
    Mitglied
    43 Beiträge

    You do not lock the door of your house because there is a thief IN your house but because you want the thief to stay out. You do not doping test because you want to catch someone but because you want athletes to stay clean. For this reason, no positive tests does mean that the anti-doping work is very successful.

    That being said there is always the question what costs in terms of money or restrictions on players freedom are correct.

    vor 12 Jahre veröffentlicht # Antworten

Antwort

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