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Idee: größere Körbe (9 Beiträge)

  1. Martin H.
    Mitglied
    14 Beiträge

    Idee: größere Körbe. Man kennt es vor allen aus Turnieren mit wenigen Minuten Spieldauer und durchlaufender Zeit. Da fährste bis nach Göteborg (Felix-Cup) oder anderen Turnieren, der Gegner macht in den ersten Minuten ein Tor und schlägt dann in der Ecke kauernd die Zeit kaputt. Oder Spiele gehen Null zu Null aus. Vergleicht man unseren Korb mit dem Fußballtor muss man sich nicht wundern, dass so wenig Tore fallen. Die Vorteile größere Körbe wären:
    - Es fallen mehr Tore
    - Auch nicht so torgefährliche Spieler haben bessere Torchancen
    - Ein Unentschieden ist deutlich unwahrscheinlicher
    - Gefährlichere Konter
    - Ein einziges Führungstor zu verteidigen wird nicht reichen
    Man muss diesen Gedankenvorstoß aber auch zu Ende denken; die Nachteile wären:
    - Ein Strafwurf wird wohl verwandelt
    - Das Spiel ohne durchlaufene Zeit dauert deutlich länger (mies für die Schiris)
    - Das Spielprotokoll könnte ganze 3 Seiten groß werden
    - Die Körbe sind alleine vielleicht gar nicht mehr aus dem Wasser zu holen
    - Die Mannschaften müssen sich neue Angriffs- und Verteidigungsstrategien einfallen lassen
    - Der Torwart darf nicht hinein in den Korb (wie in eine Badewanne)
    - Vielleicht leidet die Übersichtlichkeit für die Schiris, ob der Ball jetzt im Korb ist oder nicht
    - Wenn es sich durchsetzen würde, müssten alle Vereine wieder neue Körbe basteln
    Welche Größe wäre denn gut? 1m Durchmesser? Gab es schon mal irgendwann irgendwo Testspiele? Die Alternative dazu tennisballgroße Bälle zu nutzen ist noch problematischer. Vielleicht findet sich eine Mannschaft, die das mal einfach testen möchte. Gruß vom Martin H.

    vor 3 Monate veröffentlicht # Antworten
  2. keyhan
    Mitglied
    121 Beiträge

    Der Spielcharakter wäre (zumindest beim Angriff und bei der Verteidigung) komplett anders. Unterwasserrugby würde ich das dann nicht mehr nennen.
    Btw, was ist so schlimm an einem Unentschieden?

    vor 3 Monate veröffentlicht # Antworten
  3. keyhan
    Mitglied
    121 Beiträge

    Es gibt auch andere weniger rabiate Lösungen wenn man verhindern will, dass eine Mannschaft nach einem Tor dichtmacht und den Ball mithilfe eines Gewusels blockiert. Etwa die 10s Scrum-Regel, siehe:
    https://m.facebook.com/notes/davrell-tien/introdution-of-the-10-second-scrum-clock-rule-to-underwater-rugby/10154866919356851/

    vor 3 Monate veröffentlicht # Antworten
  4. Martin H.
    Mitglied
    14 Beiträge

    "Unentschieden" ist nicht schlimm; aber vom Ergebnis her (hätte man auch zu hause bleiben können). Das Spiel wird doch deutlich spannender, wenn viele Tore fallen und immer wieder ausgeglichen wird. Im Handball gehen Spiele deutlich zweistellig aus; die Fans flippen aus vor Spannung. Ja wir haben kaum Fans auf der Tribüne, im Live-TV. Dennoch: auch für die Spieler selber wird das Spiel durch viele Tore spannender.

    vor 3 Monate veröffentlicht # Antworten
  5. keyhan
    Mitglied
    121 Beiträge

    Es gibt Spiele oder Begegnungen bei denen das zutreffen mag, aber ganz pauschal wird ein Spiel imo nicht spannender wenn die torgefährliche Mannschaft 50 und die torungefährliche Mannschaft "nur" 5 Tore macht.

    vor 3 Monate veröffentlicht # Antworten
  6. JonasJ
    Mitglied
    10 Beiträge

    Ich denke nicht, dass größere Tore etwas ändern. Dass Teams dann in der Ecke spielen, kann auch bei größeren Toren passieren. Mauern bzw. unattraktiv spielen kann man immer.

    Beim Handball (wenn zwei ähnlich starke Teams aufeinander treffen) endet das Spiel mit wenigen Toren Unterschied. Ebenso wie beim Fußball.
    Ich sehe es wie Keyhan, ein 25:5 macht den Sport nicht attraktiver als ein 12:0 (bei der Konstellation: ein Team ist wesentlich besser als das andere).

    Die Annahme, dass ein Spiel spannender wird nur weil mehr Tore fallen, ist in meinen Augen sehr subjektiv. Ich persönlich mag spannende Spiele (UWR, Fußball), die 2:1 oder 1:1 ausgehen, wenn sich die Mannschaften auf Augenhöhe begegnen.

    Die Auswirkungen auf das Equipment und das Spiel wären viel zu groß und würden vermutlich von der breiten Masse nicht angenommen.

    Man sollte sich auf das konzentriern was man hat (im Bereich Equipment). Wenn man unbedingt etwas verändern will denke ich auch, dass die Regeln die "Angriffspunkte" sind.

    vor 3 Monate veröffentlicht # Antworten
  7. Martin H.
    Mitglied
    14 Beiträge

    Danke für eure Stellungnahmen. Keyhan: die 50 zu 5 innerhalb einer Liga scheinen mir zu extrem; vielleicht 50 zu 30. Aber lassen wir es gedanklich einfach mal bei Deinen 50 zu 5 Gewinn für Team A. Eine Stunde später (Liga Süd) bzw. eine Woche später (Liga West) folgt das Spiel Team B gegen die Verlierer, die nur 5 Tore schmissen. Sie wollen jetzt gewinnen, um sich vor Team A zur Deutschen zu qualifizieren. Bedeutet 51 : 5 oder besser. Steht 2 Minuten vor Schluss 48:5. Dann kann man davon ausgehen, dass es 2 spannende Minuten werden. Zumindest spannender als bei kleinen Körben "sauber zu bleiben" oder "noch einen rein zu legen". Nur mal so als Gedankenspiel.

    vor 2 Monate veröffentlicht # Antworten
  8. Rocky
    Mitglied
    9 Beiträge

    Hey, also ich glaube ja das wenn man größere körbe hat, es leichter für die guten aber immernoch schwer für die schwachen Spieler ist Tore zu erzielen. ich finde auch eine begrenzte Angriffzeit (wenn ich den artikel richtig verstanden habe) nicht praktisch und auch nicht umsetzbar, weil auch da die besseren mannschaften mehr aus einem freiwurf für den gegener machen können als evtl die, die denn freiwurf bekommen hat.

    Ich denke das wenn sich der gegner in die ecke verzieht es ein zeichen davon ist das man immoment gut verteidigt und nicht immer das der gegner auf "spielzeit" spielt.

    Man muss auch immer bedenken diese situation die du beschreibst (durchlaufende zeit und wenige Spielminuten) kommt ja normalerweiße nicht an wichtigen tunieren (ausser ChampionsCup) / Ligaspieltagen vor.

    Deshalb finde ich man könnte das wenn nur auf "Spaßtuniere/Vorbereitungsturniere" machen aber ich bezweifel das es in der Wettkapfordnung geändert wird.

    vor 2 Monate veröffentlicht # Antworten
  9. Schenkeli
    Mitglied
    160 Beiträge

    Ich habe früher Basketball gespielt und muss sagen: Es ist eine klare Stärke von UWR, dass einzelne Aktionen ein Spiel entscheiden können. Das gibt jeder AKtion mehr wert. Im Basketball ist es komplett egal ob du in Spielminute 7 daneben wirfst oder nicht - es fallen eh noch 50 andere Körbe bis es aus ist. Im UWR kann es schon die Entscheidung gewesen sein, daher mehr Nerven kitzel.

    Basketballspiele gingen vor 40 / 50 Jahren bevor es eine Shot-Clock gabauch mal 20-15 aus statt heute 100-90. Und im Fussball gibt es auch viele Unentschieden, obwohl das Tor riesig ist. Ich glaube gegen Unentschieden und hinten reinsetzen helfen zwei Sachen:
    1. Eine Art Shot-clock (oder Scrum Clock). Kann ja auch heißen: Wer 30 Sekundenlang keinen Korbangriff macht, verliert den Ballbesitz
    2. Spiele die Unentschieden verlaufen verbieten - immer per Penalties entscheiden. Ist halt für den Spielplan blöd ...

    vor 2 Tage veröffentlicht # Antworten

Antwort

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