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Schiri-Situation (22 Beiträge)

  1. Martin H.
    Mitglied
    14 Beiträge

    Bisher wurde hier nicht oder kaum über die UWR-Schiri-Situation diskutiert. Wie zufrieden sind die Schiris deutschlandweit? Was gefällt? Wo drückt der Schuh?
    Ich kann hier nur von NRW West reden: mir gefällt die Stückzahl der Schiris. Dadurch hält sich der Einsatz eines Einzelnen im Rahmen. Mir missfällt die jährliche Pflicht der „Weiterbildung“. Den Inhalt von Änderungen könnte man auch per Mail versenden. In NRW wird die Pflicht der jährlichen Weiterbildung über geforderte Stunden wohl eingehalten. Mehr, um die Stunden und damit den Sonntag zu „schaffen“ als dass es um Inhalte ginge. Hätte nichts dagegen, wenn man diese Stunden anstatt in einem Clubheim dann doch lieber im Bad „ruppend“ verbringt. Von mir aus kann dabei auch geschiedst werden (incl. Prüfungen).
    Dann darf es nie passieren, dass ein Schiri keine rechtzeitige Spielabsage bekommt und er für nichts raus fährt. Ist mir schon 2 mal passiert; beim dritten mal war ich ein Schiri und nenne den Namen.
    Thema Ausstiegspflicht. In NRW kommt es leider vor, dass eine Mannschaft, die als Tabellenführer aufsteigen müsste, sich mit Ausreden (Weggang wichtiger Spieler, …) vor dem Aufstieg in die erste Bundesliga drücken kann (um dort nicht viele Spiele hoch verlieren zu müssen). Dann brauchen wir auch keine Regeln, wenn man sich an Regeln nicht hält. Ich fordere die Aufstiegspflicht samt Regelationsspiele.
    Am sinnvollsten wären Meinungen von Schiris...

    vor 8 Monate veröffentlicht # Antworten
  2. matze
    Mitglied
    25 Beiträge

    Meiner Meinung nach ist gegen die jährliche Weiterbildung nichts einzusetzen. Ich bin selbst auch Spieler und möchte, dass meine Spiele von gut ausgebildeten Schiedsrichtern begleitet werden, dafür verbringe ich gerne etwas Zeit in der Saison. Außerdem kann ich da auch aufgetretene Probleme und Fragen stellen, das bringt mich dann selbst weiter.

    Im Süden sehe ich eine ähnliche Entwicklung, dass sich Mannschaften aus der 2. Bundesliga ums Aufsteigen "drücken" wollen. Allerdings muss man hier auch sagen, dass diese Mannschaften in den vergangenen Jahren viele starke Spieler an stärkere Mannschaften verloren haben und dadurch der Abstand zwischen 1. und 2. Bundesliga auseinander geklafft ist. Die Frage ist wem eine Aufstiegspflicht nutzt, wenn die betroffenen Mannschaften nicht dahinter stehen.

    Spielabsagen kennen wir im Süden nicht, wir haben Spielrunden in Turnierform. Wenn da eine Mannschaft nicht kommt, dann verliert sie ;-)

    vor 8 Monate veröffentlicht # Antworten
  3. Martin H.
    Mitglied
    14 Beiträge

    Was die Motivation in die 1. BL aufzusteigen betrifft: wir kennen es vom Fußball. Niemand will absteigen, alle drängeln nach oben. Beim UWR wollen manch alte Hunde nicht unnötig Haue kriegen und dümpeln lieber in tieferen Ligen rum. Aber denkt an die 20-jährigen. Sie wollen auch mal zu besseren Turnieren, evtl. mal zur DM; und zwar ohne immer den Verein zu wechseln.
    Dann zum Thema Austausch unter Schiris. Dazu braucht man sicherlich nicht den ganzen Sonntag (jährliches Auffrischseminar). Man kann sich sehr gut so austauschen: auf dem Weg zum Spiel, im Bad, auf dem Rückweg, hier, … Das Schlimmste am Schiri-Wesen ist meiner Meinung nach dieser verlorene Tag pro Jahr. Das Schiesden selber geht dann ja wieder. Wir hätten wohl auch deutlich mehr Schiris ohne den unnötig langen Tag der „Weiterbildung“.
    Zur den Spielabsagen wegen „Krankheiten“. => 20 zu Null. Wäre wohl die gerechteste Antwort. Für den Schiri ist eine Absage nicht so schlimm (wenn er rechtzeitig informiert wird).
    Spielverschiebungen sind da schon mieser. Ich persönlich erkenne nur einen Grund einer Spielabsage an: Defekte rund um das Schwimmbad (Chlorunfall, …) .
    Dann zum Thema Wechsel einzelner Spieler in andere Mannschaften, Doppelstartgenehmigungen und auch Spielgemeinschaften. Hier sollte man doch eine bessere Lösung suchen. Denn durch den Einsatz von U21-Spielern in sonst „alt Herrenmannschaften“ wird das Gefälle doch massiv verändert. Bei uns im Westen treffen manchmal Altherren (> 35 Jahre) gegen Teenies (< 30 Jahre) aufeinander.

    vor 8 Monate veröffentlicht # Antworten
  4. Torte
    Mitglied
    223 Beiträge

    Ich würde sogar den anderen Weg gehen und noch mehr Schiri Sitzungen fordern.
    Begleitet von einer Schiedsrichter - Bewertung pro Saison.

    Wir haben international sowie national zuviele "unterschiedliche Auslegungen".
    Für Spieler und Teams ist es unmöglich abzuschätzen was nun "erlaubt/ gedulded" wird oder nicht.
    Ein Austausch aller Schiedsrichter mit dem "Festhalten" von Clarifications mit anschliessender Kommunikation an alle "Teams" wäre das wichtigste.

    Bsp:
    Auslegung:
    - Angriff auf den Kopf
    - Strafwurf Regelegung
    - 2m Abstand passiv beim Freiwurf
    - Freiwurf vs Vorteil im Spiel
    - Ligaebezogene Härte
    etc

    Schiedsrichtertum ist keine Pflicht sondern eine Aufgabe und Amt.
    Es geht darum, dass Schiedsrichter ein Spiel im Rahmen der Regeln halten.
    - jedoch kommt es zu oft vor, das Spiele von Schiedsrichtern zu stark "beeinflusst" werden.

    Bsp:
    Es gibt Teams die spielen immer gleich
    - erhalten in einem Spiel 10 Freiwürfe gegen sich
    - im nächsten nur einen

    Es gibt Teams die wollen andere Teams "ermüden".
    Bei 10 Freiwürfen pro Halbzeit entstehen aber zuviele Unterbrechungen
    Bei stetigem "wegklammern" zu wenig Spielfluss und Zeitverzögerung

    Es gibt Teams die attackieren das Tor immer gleich
    - Der eine lässt laufen - der andere pfeift ab.

    Und:
    Ein Schiedsrichter der einmal seine Ausbildung gemacht hat, erhält NIE wieder in seiner Karriere ein Feedback?
    Das kann kein Qualitätsmanagement sein.

    Es gibt Spiele, da liegen Athleten mit Schmerzen verletzt am Beckenrand - und es wird weiter das Spiel laufen gelassen
    - hier kommt schon eine ethische Frage ins Spiel

    Es gibt Spiele, da wird die "Wut" und "Aggresivität" vom Schiedsrichter nicht entschärft sondern "ebenso beantwortet".

    Man vergleiche das Schiedsrichterwesen im Eishockey, Fussball, Basketball etc.
    Hier erhalten Schiedsrichter regelmässige Bewertungen von Dritten "Schiedrichter Beobachtern".
    Das dient zur Qualitätssicherung.
    Besprechen anhand direkter - frischer Beispiele.
    Der Austausch unter den Ligen und die Vereinheitlichung.
    Das Aufschreiben von "Auslegungen" und "Klärungen".

    Sonst nimmt am Ende der Schiedsrichter zu viel Einfluss und entscheidet am Ende Spiele.
    Und das soll nicht sein

    vor 8 Monate veröffentlicht # Antworten
  5. wolf-berlin
    Mitglied
    8 Beiträge

    Ich stimme Torsten zu - wir brauchen eher noch mehr Schulung/Weiterbildung/Bewertung.
    Die Idee auf dem Weg zum bad drüber zu reden ist nett - aber wer macht das schon.
    Auch Nachbesprechungen von Spielen sind wichtig.

    Beim ChampionsCup haben wir ziemlich krasse Sachen gesehen und das waren alles A-Schiedsrichter. Wie siehts da erst auf der niedrigeren Stufe aus.

    Meiner Meinung nach: (und das hat der CC auch gezeigt), die Spiele werden schneller und härter (inzwischen Spielen fast alle mit Fieberglasflossen).

    Bin B-Schiri, Liga Nord.

    vor 8 Monate veröffentlicht # Antworten
  6. Stefan
    Mitglied
    16 Beiträge

    Die Erstausbildung und die jährliche Weiterbildung der Schiedsrichter ist nach meiner Erfahrung ok. Die Weiterbildung dient dazu, Regeländerungen zu kommunizieren und sich mit Kollegen auszutauschen und sollte daher auf jeden Fall beibehalten werden.

    Verschiedene Punkte sollten aber verbessert werden:

    Die Übersetzung des Regelwerkes ist schlecht
    Es ist mir völlig unklar, wieso man nicht eine bessere Übersetzung hinbekommen kann. Immer noch wird „shall“ manchmal mit „sollen“ übersetzt, obwohl „müssen“ gemeint ist (z.B. in 2.4.4). Das führt zu Verwirrungen, die nicht nötig sind. Es sollte genügend erfahrene Schiedsrichter geben, die eine Übersetzung vor Veröffentlichung korrigieren können. Man könnte z.B. die Übersetzung vor Inkrafttreten zur Kommentierung hier ins Forum stellen – es handelt sich ja nicht um geheime Dokumente.

    Unterstützende Dokumente fehlen
    Die Schiedsrichter haben das Regelwerk – und weiter nix. Wenn ein neues Regelwerk veröffentlicht wird, gibt es noch nicht einmal eine Version mit „track changes“. Die Änderungen werden in der Weiterbildung besprochen, aber wesentlich einfacher wäre es, wenn diese sauber hervorgehoben werden – so wie es z.B. auch bei Gesetzesänderungen die Regel ist.
    Darüber hinaus sind Regelwerksauslegungen bzw. –erläuterungen nicht vorhanden. Natürlich sind einzig die Regeln bindend, aber schriftlich festgehaltene Auslegungen und Erläuterungen helfen den Schiedsrichtern, in Graubereichen ähnlicher zu entscheiden. Man wird es nie erreichen, dass alle Schiedsrichter identisch schiedsen, aber das was Torsten „Clarifications“ nennt, ist extrem hilfreich und z.B. bei Gesetzen unverzichtbar. Dies sollten lebende Dokumente sein, die regelmäßig überarbeitet/aktualisiert werden

    Feedback in der Praxis fehlt
    Wer einige Jahre Schiedsrichter ist bekommt – wenn überhaupt - nur noch von Spielern Feedback, die er gerade schiedst oder geschiedst hat. Dieses Feedback ist fast nie positiv (schade, aber wahr), so dass es in der Regel unter „übliches Gemeckere der Verlierer über die Schiedsrichter“ abgetan und selten Ernst genommen wird. So schleifen sich Fehler ein, die nie mehr korrigiert werden.
    Ein Ansatz könnte sein, dass Schiedsrichter mittels standardisiertem Fragebogen von Spielern (evtl. 2 oder 3 pro Mannschaft – zufällig ausgewählt) und Schiedsrichterkollegen nach jedem Ligaspiel anonym bewertet werden. Einzelne Bewertungen sind evtl. nicht aussagekräftig, aber in der Menge sollte sich ein Bild ergeben. Das Feedback könnte in die jährliche Weiterbildung einfließen.
    Ein anderer Ansatz könnten Beobachtungen sein, wie schon von Torsten vorgeschlagen. Dies bedeutet aber zusätzlichen Aufwand, da noch ein weiterer Schiedsrichter benötigt wird. Feedback könnte so aber direkt nach den Spielen gegeben werden, was sicher gut ist – evtl. auch auf dem Rückweg nach dem Spiel ;-)

    vor 8 Monate veröffentlicht # Antworten
  7. Martin H.
    Mitglied
    14 Beiträge

    Um noch mal auf die "Pflicht" des Aufsteigens zurück zu kommen. Im Westen zweite Bundesliga liegt Sterkrade mit einigen fitten U21-Kerlen top. Es sind nur noch wenige Spiele und die Saison ist rum. Bleiben sie oben sind sie ab Herbst offiziell in der ersten Bundesliga. Einen "herzlichen" . Allerdings will ich keine Ausreden hören, dass sie unten bleiben. Aufstieg ist Aufstieg und die Gegner in den einzelnen Spielen haben ja leider gegen Sterkrade verloren. In Kürze sind wohl einige Jungs zu alt für U21 und deren Doppelstartgenehmigung. Dann wollen wir mal sehen, mit wievielen Ü50 und U18-Spielern Sterkrade gegen Krefeld1, Rheine und DSCC antriftt. Bin gespannt.

    vor 5 Monate veröffentlicht # Antworten
  8. scotti
    Mitglied
    297 Beiträge

    Isst schon merkwürdig, in der 1 BULI West spielt ein Teil von Sterkrade in einer SG mit Mülheim, in der 2.BULI West ebenfalls eine Mannschaft unter Sterkrade. Schwer verständlich. Wie geht denn so etwas?

    Wir haben viele Jahre um eine "vernünftige" Doppelstartregelung gerungen, die Verantwortung des Trainers wurde ganz deutlich in den Mittelpunkt gestellt. Ziel war es, wenige geeignete Aktive an den Spitzensport heran zu führen Leider sieht die Praxis teilweise ganz anders aus. Vermutlich haben viele Verantwortliche die Regularien noch nicht einmal gelesen. Schade! Im Süden hat das mit der Doppelstartlizenz übrigens in den 10 Jahren problemlos geklappt.

    Bin da auch mal gespannt, wie das in der nächsten Saison im Westen weiter geht.

    vor 5 Monate veröffentlicht # Antworten
  9. Marco
    Mitglied
    6 Beiträge

    Eigentlich ist es ganz einfach. Schaut man sich die Tabelle an, wird der 1. Platz in der 2. Bundesliga West wohl zwischen Sterkrade und Krefeld 2 entschieden werden, wenn nicht sogar im entscheidenden Rückspiel zwischen beiden MAnnschaften. Eine weitere "Blöße" der beiden sollte nicht zu erwarten sein.

    Da sowohl in Sterkrade, die im Übrigen auch Spieler für Krefeld's 1. stellen, als auch in Krefeld ein paar U21 Spieler abgeben müssen ( zu alt) bleibt die Frage, ob beide Mannschaften nächste Saison gar eine 2. Mannschaft stellen ;)
    Einfach mal hypothethisch. Krefeld und Sterkrade melden nächste Saison keine Mannschaft mehr, steigt dann der 3. platzierte auf :D
    Und was hat es eigentlich mit dem Verkauf der Startgenehmigung an eine jamaikanische Damen Nationalmannschaft auf sich?

    PS: Einfach mal abwarten und Tee trinken und dann schauen was passiert ;)

    vor 5 Monate veröffentlicht # Antworten
  10. Martin H.
    Mitglied
    14 Beiträge

    3 weitere Themen sind verbesserungswürdig.
    1) in der zweiten Bundesliga (zumindest West) werden zu schnell Spiele durch ein Telefonat verschoben. Dir Gründe sind Kleinigkeiten: 2 (gute) Spieler haben Schnupfen. Ich halte nichts von diesen Verschiebungsgründen. Nur Chlorgasunfälle akzeptiere ich. Der Aufwand für die Spielplanung, Schiri-Einteilung usw. ist zu groß. Später wollen die Mannschaften dann sogar gar nicht aufsteigen (obwohl sie müssten). Mein Lösungsansatz: 20:0 verloren für die, die verschieben, absagen. Rheine 2 will wohl keine weiteren Spiele spielen, bei denen sie verlieren werden. Also Abstieg, keinen Klassenerhalt.
    2) vor etwa 2 Wochen fiel ein Spiel in Rheine aus und die Schiris reist an; wurden nicht informiert. Hier reicht ein "sorry" nicht. Nennen des Namen des Verantwortlichen hier in einer Versager-Liste und mind. 50 € / vergebens angereisten Schiri aus der Mannschaftskasse. Damit es sich nicht wiederholt. Im Jahr 2018 gibt es Handies.
    3) Die Saison ist fast rum. Da wollen und sollen auch mal die Mannschaften auf- und absteigen und nicht um den Klassenerhalt wie der HSV betteln. Auch die Regelationsspiele sind sinnvoll, machen sicher Spaß und müssen sein. Wir sollten uns an die Regeln halten, sonst brauchen wir weder Regeln noch Schiris.
    Gruß vom Martin H.

    vor 5 Monate veröffentlicht # Antworten
  11. JonasJ
    Mitglied
    12 Beiträge

    Zu dem vorhergehenden Beitrag:

    Hallo Martin H. Ich als Rheinenser möchte an dieser Stelle richtig stellen, dass die Mannschaft SV Rheine 2 immer das Ziel hat zu den angesetzten Spielen der Liga anzutreten, unabhängig von Gegner und Austragungsort. Wenn eine Mannschaft jedoch absagen muss, weil sie kein spielfähiges Team antreten lassen kann, sollte man die Absage einfach akzeptieren und nicht irgendwelche Vermutungen und Unterstellungen verbreiten.

    Zu Punkt 2 möchten wir klarstellen, dass die Informationspflicht für den einen angereisten Schiedsrichter in diesem Fall nicht beim SV Rheine lag. Wenn Sie genaueres wissen möchten, sprechen Sie doch erst einmal mit dem betroffenen Schiedsrichter der vor Ort war.

    LG aus Rheine

    PS: Ich finde auf Aussagen wie "Nur Chlorgasunfälle akzeptiere ich" und "und nicht um den Klassenerhalt wie der HSV betteln" kann man getrost verzichten.

    vor 5 Monate veröffentlicht # Antworten
  12. Marco
    Mitglied
    6 Beiträge

    Wenn eine Mannschaft per se nicht aufsteigen möchte, verliert sie absichtlich Spiele/ sagt Spiele ab. Da kannste machen nix. Das war früher schon so und wird auch weiterhin so gehandhabt werden. Davon ab, überleg dir mal, was es heißt 1. und 2. Mannschaft in einer Liga zu haben. Da werden doch dann sicher Punkte "verschoben", ob es das dann sportlicher macht ??? Wohl kaum. Einfach mal alles zu Ende denken ;)

    vor 4 Monate veröffentlicht # Antworten
  13. lukbuk
    Blödmann ;-)
    221 Beiträge

    Ich weiß nicht so recht, das passt jetzt nicht 100% zum Thema:
    Mein persönlicher Eindruck in der Südliga ist, dass bezüglich der korrekten Lage des Torwarts viel zu viel unsauberes zugelassen wird. Ich habe in dieser Saison mehrere Spiele geschiedst, in denen ich durchaus mit gutem Gewissen 10 Strafwürfe hätte pfeifen können. Natürlich will man als Schiedsrichter ein Spiel nicht völlig kaputt pfeifen... aber für mich stellt sich schon die Frage, wo wir diesbezüglich hin wollen.

    vor 4 Monate veröffentlicht # Antworten
  14. Martin H.
    Mitglied
    14 Beiträge

    Wir sollten uns einfach an die Regeln halten! Wenn ein Straßwurf zu geben ist, gibt man ihn. Spätestens beim zweiten Straßwurf werden die Torwarte schlauer und lassen es mit der Schulter. Dann zu Ende gedacht: das Neupositionieren von 2 Mannschaften eines Vereins (wie Mülheim, Rheine, Krefeld, Köln usw.) klappt bei einem Auf-oder Abstieg natürlich nur schmerzfrei, wenn man 2 Mannschaften in einem Verein hat. Haben aber nicht alle Vereine. Bin nach wie vor, dass wir die aufstiegspflichtigen Truppen auch aufsteigen lassen. Die absteigen müssen, gehen eine tiefer ab. Und die Relegationsspiele sind auch sinnvoll, spannend und nötig. Lass uns an die Regeln halten, sonst brauchen wir auch keine Schiris und der Sport wird sonst immer amateurhafter.

    vor 4 Monate veröffentlicht # Antworten
  15. Marco
    Mitglied
    6 Beiträge

    Zitat: wird sonst immer amateurhafter - gibts hier Profis ?

    Ist dennoch nicht zu Ende gedacht. Wenn Köln, Rheine, Krefeld, Mülheim, etc. jetzt 2 Mannschaften in einer Liga haben, wie will man da verhindern, dass da untereinander nicht Punkte/Spiele verschoben werden? Die 2. Mannschaft verliert aus irgendeinem Grund beide Spiele gegen die 1. - ein Schelm wer böses ahnt, plötzlich verliert die 2. Mannschaft gegen einen Konkurrenten, wodurch der 1. ggf. ein Vorteil entsteht, oder ein unliebsamerer Gegner plötzlich nicht mehr für die DM qualifiziert ist etc. Weiter wäre noch unklar, wie es dann mit den 2. Startgenehmigungen der U21 Spieler steht.
    Grundsätzlich ist der Auf- und Abstieg durchaus angebracht und sinnvoll, wenn genügend Mannschaften beiander sind. Beim Eishockey gibt es ihn erst gar nicht. Aber das nicht jede Altherren- oder Jungspundtruppe in der 2. Liga unbedingt aufsteigen möchte, um dann die Hucke in der 1. vollgehauen zu bekommen, ist aber auch nochvollziehbar.
    Würde also jetzt sinnvoll bei aktueller Situation in der 2. Liga West bedeuten, dass Krefeld, Sterkrade die restlichen Spiele abschenken, damit Bottrop aufsteigt? Die verlieren dann ihre letzten Spiele auch noch absichtlich, weil die nicht aufsteigen wollen und Sterkrade wäre der dumme, weil die die wenigsten Spiele im Moment haben, die sie verlieren könnten und den Platz an der Sonne haben. (einfach mal vorrausgesetzt keiner von denen möchte aufsteigen - weiß man ja nicht). Was passiert dann weiter, wenn die beiden Erstplatzierten für nächste Saison keine Mannschaft mehr melden - muss dann der dritte aufsteigen?
    Sorry, dann lieber vernünftig spielen, und um den Klassenerhalt betteln.
    Man könnte natürlich alle geteilten Ligen zusammenlegen, statt 1. und 2. Liga aufzusplitten, könnte ggf. ein wenig ändern, auch wenn dann vielleicht die ein odere Manschaft dann nicht mehr antritt, wegen der weiten Fahrten.

    vor 4 Monate veröffentlicht # Antworten

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