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Sektionssitzung 2011 - Foulspiel ? (6 Beiträge)

  1. winne
    Mitglied
    498 Beiträge

    Ist mal wieder Sektionssitzung. Na ja wie jedes Jahr werden die Landesverbandsvertreter sich mit der Sektion zusammensetzen und über die Zukunft des UWR beraten. Eigentlich keine große Sache, denn wir ziehen ja alle am gleichen Strang.

    Sollte man meinen, ist aber nicht so.
    Die Sektionssitzung entwickelt sich immer mehr zu einer Plattform eines einzelnen der seine Interessen gegenüber den anderen durchsetzen will.
    Na klar ist doch legitim, jeder hat Interessen und will die auch umgesetzt sehen. Wenn diese Interessen aber einen Verein, eine Mannschaft oder ein Bundesland besonders bevorteilen und das auf Kosten der anderen ist das bemerkenswert.
    Aber wir haben ja die Sektionssitzung. Da sind alle Bundesländer mit einer Stimme vertreten und alles wird wieder gut. (!?)

    ?
    Ganz so ist es leider nicht. Der besagte "Sportskamerad" geht seit einigen Jahren auf Sammeltour. Mit Sammeltour ist gemeint, dass er die Bundesländer die keine Vertreter zur Sektionssitzung schicken bittet, Ihm die Stimme zu überlassen. Unser Freund braucht dann nur noch eine Ihm wohlwollende Person einzusetzen.

    So wird versucht die Interessen eines einzelnen gegen den Willen der Mehrheit umzusetzen.

    Diese Jahr hat er dem Bogen wohl reichlich überspannt.
    Soweit ich weiß hat er (und seine Kumpanen) die Stimmen von insgesamt vier Bundesländern.

    Sportlich, sportlich, aber fair ?

    An andere Stelle hier im Forum ging es mal um das "Fairplay" beim Rugby. Ich war so vermessen zu behaupten, dass fast jede Mannschaften Irgendwie Foulspiel trainiert aber es keiner zugeben wird.

    Unser Freund hat da sich damals sehr über meine These des trainierten Foulspiel aufgeregt aber jetzt zeigt er sein Gesicht als wahrer Foulspielprofi.
    Vermutlich war er es auch, der mich letztes Jahr bei meinem Landesverband "schlechtmachen" wollte, damit ich meine Stimme für die Sektionssitzung verliere.

    Winne

    vor 9 Jahre veröffentlicht # Antworten
  2. scotti
    Mitglied
    314 Beiträge

    Hallo Winne,

    ja es ist richtig, dass ich als Vertreter der beiden Landesverbände aus Baden-Württemberg einige Landesverbände gebeten haben für diese Sitzung einen Vertreter zur Sektionssitzung zu schicken. Da zur Sektionssitzung keine Gäste zugelassen oder willkommen sind, - Du hast das ja letztes Jahr miterlebt -, ist eine Teilnahme an der Sitzung nur durch eine Vertretungsvollmacht eines für UW-Rugby verantwortlichen Vorstandsmitglied eines Landesverbandes möglich. Im übrigen: Auch andere Landesverbände lassen bzw. liessen sich in der Vergangenheit vertreten.

    Konkret:
    Der Landesverband Rheinland-Pfalz schätzt unsere "Entwicklungshilfe", die bisher einzige Mannschaft, der TC Kaiserslautern spielt seit drei Jahren im Spielbetrieb in Baden-Württemberg. Inzwischen hat das Team einige eigene Schiedsrichter und einige Aktive, die an Trainerweiterbildungen teilgenommen haben. Wir sind beauftragt deren Interessen als Newcomer-UW-Rugby-Region und -Team wahrzunehmen.

    Im Saarländischen Landesverband gibt es drei Teams, die UW-Rugby in Training spielen. Zu fast allen besteht Kontakt. Mit der entsprechenden Vorstandsvetreterin Wettkampfsport ist vereinbart, dass wir für diese Vereine eine analoge Möglichkeit zur Teilnahme am Spielbetrieb und weitere Unterstützung bei Trainer- und Schiesrichter-Aus- und Weiterbildung anbieten. Der Grund für die Vertetungsvollmacht ist genau identisch mit dem in Rheinland-Pfalz.

    In Bremen habe ich angefragt, weil es auch in diesem Jahr wieder einen Bewerber aus BW gibt, der sich um die Ausrichtung einer Deutschen Meisterschaft bewirbt. Ich möchte diesem die Peinlichkeit eines Rauswurfes als Gast ersparen. Er muss kein Stimmrecht wahrnehmen, er würde nur gerne die Bewerbung persönlich vorbringen. Ich habe dem LV Vertreter in Bremen auch angeboten, für eine Diskussion zur Reformierung der Nordstrukturen zur Verfügung zu stehen. Spielgemeinschaften wie eure mit Berlin-Hannover sprechen für sich. Im übrigen haben wir in BW auch aus dem Nordbereich eine Reihe Trainer C und B bei uns ausgebildet, sind auch reglemässig Trainer bei unseren Weiterbildungen. Wir haben das gerne gemacht. Soweit mir bekannt war Bremen in den vergangenen 10 Jahren auf der Sektionssitzung nicht vertreten.

    Wir halten es für sehr wichtig, auch jüngere Leute an die Aufgaben von uns Funktionären heran zu führen, und die von uns gewählte und praktizierte Vorgehensweise scheint eine hierfür geeignete zu sein. Die Sektionsausschussitzung ist die einzige Veranstaltung, auf der alle Spitzenfunktionäre anwesend sind. Wo kann man sich besser als dort persönlich informieren. In der Vergangenheit konnte die breite UW-Rugby Gemeinde nur über das Protokoll zur Sitzung informiert werden.

    Also Winne, - wie Du siehst sind unsere Aktivitäten ausschliesslich vorgesehen, mittelfristig unsere bislang schon recht ordentlichen Strukturen in BW weiter zu entwickeln. Wenn Du darin etwas anderes siehst, so bleibt Dir das natürlich überlassen. Ich finde es jedenfalls sehr erfreulich, dass es in BW so viele Leute gibt, die bereit sind, ihre Freizeit mit dem Besuch einer UW-Rugby-Sektionssitzung zu verbringen. Und bin bereit, diesen Leuten sofern es gelingt, den besuch zu ermöglichen.

    Mehr Macht kann durch Vertertungsvollmachten kein Landesverband erreichen, es sind leiglich sechs Landesverbände stimmberechtigt. Bei einem Vorstands-Gremium von 10-12 Prsonen haben diese sechs LV-Vertreter keine wirkliche Macht. Das ist Dir auch bekannt.

    Winne, bei uns gibt es auch weiterhin "kein trainiertes Foulspiel", alle Trainer hier akzeptieren den Trainer-Ehrenkodex und haben diesen unterschrieben.

    Ich vertrete die Landesverbände Baden-Württembergs und deren Interessen, bzw die Interessen der Vereine in BW. Alles was Du weiter interpretierst oder gar behauptest, ist Spekulation oder Polemik. Es kommen mehr als die Hälfte der UW-Rugby Jugendlichen aus BW, da entwickeln sich einfach Erfahrungswerte über die ein Landesverband in dem nur eine Handvoll Jugendliche aktiv sind., nicht verfügen kann. Und so ist das in verschiedenen anderen Themnestellungen auch.

    vor 9 Jahre veröffentlicht # Antworten
  3. AlexD
    Mitglied
    10 Beiträge

    Also um eines gleich mal klarzustellen. Ich bin einer dieser Vertreter die Winne in seinem Text anspricht. Ich finde es eine Frechheit zu behaupten ich würde nur auf diese Sitzung gehen um die Interessen von Reinhard oder dem TSV Malsch zu vertreten, um es mal deutlich zu sagen, um wen es hier geht. Ich kann mir ganz klar meine eigene Meinung bilden und werde diese auch vertreten. Jedes mal vor dem Länderpokal und dieser Sitzung fangen hier solche stechleien an. Es werden schon im Voraus Ideen, oder Personen wie hier, schlecht gemacht ohne nur einmal wirklich darüber nachgedacht zu haben ob es vielleicht allen, was bringt. Bestes Beispiel ist die Jugendförderung. Wie lange hat es gedauert, bis eine Lockerung der Zweitstartgenehmigung für jugendlich bis 21 genehmigt wurde. In jeder anderen Sportart ist das möglich. Nur bei uns diskutiert man ewig weil man Angst hat das andere Vereine sich daraus eine Vorteil ziehen. Aber diesen Vorteil hat jede Mannschaft und wenn man seine Jugend vergrault oder erst gar keine Jugendarbeit im Verein hat. Dann ist man selber schuld. Ich hoffe das, das am Samstag nicht gleich so weiter geht und man vielleicht mal auf ein gemeinsames Ergebnis kommt.

    vor 9 Jahre veröffentlicht # Antworten
  4. Schenkeli
    Mitglied
    164 Beiträge

    Schön zu sehen, dass es überall Leute gibt die sch***** davor haben Sachen und Leute beim Namen zu nennen und andere zum Glück genau das tun. Ist ja peinlich wenn man zwar will, dass jeder weiß von wem man spricht, den Namen sagt man aber trotzdem nicht ...

    vor 9 Jahre veröffentlicht # Antworten
  5. winne
    Mitglied
    498 Beiträge

    Also mal vorab zum Zweitstartrecht. Es gibt auch andere Sportarten, in denen es kein Zweitstartrecht gibt. Im Schwimmen hat man es sogar wieder abgeschafft bzw. deutlich eingeschränkt. Das Argument mit den anderen Sportarten ist deshalb nicht stichhaltig.
    Wir sollten uns lieber auf unsere Sportart konzentrieren und hier Argumente dagegen und dafür sammeln und eine Entscheidung auf dieser Basis finden. Wenn es bisher mehr Gründe dagegen gab ist das so zu akzeptieren bis es eine andere Entscheidung gibt.

    Die Gegner des Zweitstartrechts deshalb zu diffamieren ist nicht richtig.

    Auf der Sektionssitzung kann jeder seine Meinung äußern und davon wird reichlich Gebrauch gemacht. Jedes Thema wird ausführlich diskutiert und dann zur Abstimmung gebracht.
    Wenn ein Antrag abgelehnt wird, liegt es vielleicht auch daran, dass der Antragsteller nicht genug überzeugen kann. Da sollte dann mal an der Strategie gearbeitet werden.

    vor 9 Jahre veröffentlicht # Antworten
  6. TCO 7
    Mitglied
    20 Beiträge

    Hi Winne,

    Deine beiden Beiträge habe ich gelesen, meine Anmerkungen findest Du direkt hinter den Abschnitten, die mir unklar sind:

    Wenn diese Interessen aber einen Verein, eine Mannschaft oder ein Bundesland besonders bevorteilen und das auf Kosten der anderen ist das bemerkenswert.
    -> An den letzten beiden Sektionssitzungen habe ich zwar teilgenommen, konnte nach Durchsicht der Anträge aus BW keine Antrag finden, der einen Verein, eine Mannschaft oder ein Bundesland besonders bevorteilen. Aus meiner Sicht dienen die Anträge jedem UWR spielenden Verein unabhängig vom Bundesland. Kannst Du mir die Anträge nennen, damit ich nachsehen kann ob ich vielleicht etwas übersehen habe?

    Wir sollten uns lieber auf unsere Sportart konzentrieren und hier Argumente dagegen und dafür sammeln und eine Entscheidung auf dieser Basis finden. Wenn es bisher mehr Gründe dagegen gab ist das so zu akzeptieren bis es eine andere Entscheidung gibt.
    -> Das ist eine sehr gute Vorgehensweise, die ich auch unterstütze. Für mich ist nur unklar warum Du nicht so handelst. Zum Beispiel hast Du bei der Sektionssitzung 2009 einen Dringlichkeitsantrag gestellt um Anträge aus BW zurückzuweisen und nicht zur Abstimmung zu bringen. Aus meiner Sicht eine Methode um Andersdenkende mundtot zu machen und jede Diskussion im Keim zu ersticken.

    Die Gegner des Zweitstartrechts deshalb zu diffamieren ist nicht richtig.
    -> Wann wurde wo von wem welcher Gegner des Zweitstartrechts diffamiert?

    Zum Abschluss meine persönliche Meinung: Die Themen der Sektionssitzung sollten ausschließlich sachlich diskutiert werden und persönliche Differenzen müssen einfach in den Hintergrund treten.

    Viele Grüße Jürgen
    Kumpan von besagtem "Sportskamerad"

    vor 9 Jahre veröffentlicht # Antworten

Antwort

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