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Technik und Infrastruktur (8 Beiträge)

  1. winne
    Mitglied
    503 Beiträge

    Auf der UWR-Spartensitzung des VDSTs wurden die neuen Teams präsentiert. Eines davon "Technik und Infrastruktur" , besteht aus
    Peter Späth, Pitt Wagner und Winne Zühlke .

    Folgende Aufgaben haben wir uns gestellt.
    - Technische und strukturelle Bestandsaufnahme bundesweit
    - Sammeln und Bereitstellung von Informationen (auf Anfrage)
    - Geeigneten Spielprotokollgenerator für den Ligabetrieb einführen
    - Erstellen einer Checkliste Turnierorganisation / Spieltagsorganisation
    - Voraussetzung für Streaming aller Spieltage prüfen/schaffen
    - Datenbank über Bäder mit UWR-geeigneten Beckenmassen aufbauen
    - Leitfaden – Mindestanforderungen der Technik (Elektronik, Protokolltisch, Torbefestigung...)
    - Leitfaden – Mindestanforderungen Spielstätte und Gastbetreuung
    - Leitfaden – Videoübertragung
    - Bereitstellung von technischem Equipment und Unterstützung

    Wie Ihr lest, geht es hier mehr um sekundäre Dinge und weniger um das Rugbyspielen an sich. Aber auch solche Dinge sind wichtig, wie die Vergangenheit gezeigt hat.

    Das Team steht für alle, auch Euch hier im Forum, bereit. Disskussion werden wir wenn nötig begleiten und mit Informationen versorgen.

    Für Dialoge außerhalb des Forums bitte meine emailadresse verwenden winne#at#uwr24.de

    Winne

    vor 8 Jahre veröffentlicht # Antworten
  2. Schenkeli
    Mitglied
    164 Beiträge

    Hi,
    fehlt da nicht das Thema Signalanlage ein wenig - da gibt es ja aktuell öfter Probleme was man so liest als beim zB Spielprotokoll.
    lg,
    Thomas

    vor 8 Jahre veröffentlicht # Antworten
  3. winne
    Mitglied
    503 Beiträge

    Nee ist nicht vergessen. Wird auch behandelt.

    vor 8 Jahre veröffentlicht # Antworten
  4. fog_
    Mitglied
    23 Beiträge

    Die Anlage (ich will sie jetzt mal nicht offiziell nennen) funktioniert eigentlich.
    Bedienungsfehler sind halt nicht auszuschliessen. Reduziert werden solche Fehler - wie z.B bei der DJM aufgetreten sind - durch die Anzeige der Spielzeit, die zwar nicht billig ist - aber Fakten schafft.

    Wenn jemand zu Beginn des Spiels die Spielzeit liest und hinterher protestiert wirds wohl albern.

    Die Landesliga Hessen hat eine Spielzeitanzeige - Ich finde die 1. und 2. BL sollte sie auch haben und eben auch eine DJM....wenn nicht sollten wir daran arbeiten.

    Fog
    Spielbetrieb Hessen

    vor 8 Jahre veröffentlicht # Antworten
  5. scotti
    Mitglied
    317 Beiträge

    "eigentlich funktionieren" ist zu wenig! Entweder die Anlage funktioniert oder sie funktioniert nicht!

    Es war sowohl bei der DM als auch bei der DJM eine Spielanzeige im Einsatz! Trotzdem die Vorfälle! ... oder besser Störungen!

    Die einfachste Anlage, die hupt, wenn es ein Schieri möchte und die die Restspielzeit durchlaufend oder mit Berücksichtigung der Unterbrechungen anzeigt, ist besser als alles was nur "eigentlich" in Ordnung ist, .... und wenn es sich um eine Hightec-Entwicklung handelt!

    Da lobe ich mit den Fußball, da hat der Schieri eine Uhr in der Hand, ------- und pfeift Halbzeit und Spielende nach "seiner" Uhr, ------ alles andere mit Tafeln, gestikulierenden Offiziellen und Fans hilft ihm allenfalls, sich zu orientieren. Trotzdem entscheidet nur er !!

    Mehrere Millionen Aktive und Milliarden Zuschauer weltweit akzeptieren das!!! Nur wir in der Randsportart UW-Rugby im Elektronik feindlichen Medium Wasser/Umfeld Schwimmbad, überlegen uns für unsere 10.000 Aktiven und 100 Zuschauer weltweit immer exklusivere und technisch anspruchsvollere Lösungen.

    Dabei sollte die Hupe einfach nur hupen, wenn ein Schieri das möchte, und sonst nicht!

    Ist denn das im 21. Jahrhundert so ein hoher Anspruch???

    Reinhard Schottmüller
    Sportwart TSV Malsch

    vor 8 Jahre veröffentlicht # Antworten
  6. winne
    Mitglied
    503 Beiträge

    Es sollten doch die Dinge nicht durcheinander gebracht werden und doch eher von einander getrennt betrachtet werden.

    Da gibt es zum einem die Schiedsrichter, drei an der Zahl. Davon ist der Spielleister der, der die Entscheidungen trifft. Rat und Hilfe hat er durch die Unterwasserschiedsrichter und ggf. die Wechselrichter. Außerdem unterstützt das Team am Protokolltisch seine Arbeit als Schiedsrichter. Ein guter Schiedsrichter hat auch immer eine Stoppuhr und Trillerpfeife griffbereit. Der Spielleiter ist auf die Mitarbeit und Hilfe aller angewiesen. Er muss sich darauf verlassen können, dass die Wechselrichter, die UW-Schiedsrichter und das Team am Protokolltisch ihm vernünftig zuarbeiten. Ohne dies geht es nicht !!!!

    Zum Anderen gibt es da noch die Signalanlage. Sie ist auch nur ein Hilfsmittel für den Spielleiter. Mit der Signalanlage leitet der Spielleiter (und seine Helfer) das Spiel. Auch auf die Signalanlage muss sich der Spielleiter verlassen können.

    Fällt ein Wechselrichter aus, kippt ein Tor um oder "klemmt" die Hupe ist das Spiel nicht mehr vernünftig zu leiten. Zum Nachteil Aller.

    Dann ist ein perfektes Krisenmanagment des Spielleiters gefordert. Als Unterstützung hat der Spielleiter hier die Turnierleitung, die beteiligten können Proteste einlegen, über die dann entschieden wird.

    Und nun zu den beiden Ereignissen auf der DJM und der Herren DM.

    Herren DM (hier war ich vor Ort) und kann deshalb exakt berichten.

    Wärend des Turniers zeigten sich Störungen in der Funktion der Signalanlage. Ursache hierfür war ein Signalgeber(Druckknopf) und NICHT die Elektronik. Der Signalgeber hatte einen Wackelkontakt der die Signalanlage komplett blockierte.

    Das betreffende Spiel musste unterbrochen werden.

    Ich wechselte den defekten Signalgeber aus.

    Danach konnte das Turnier OHNE weitere Ausfälle forgesetzt werden.

    Das unterbrochene Spiel wurde mit der Zeit des Abbruchs fortgesetzt.

    Die beiden Mannschaften waren mit der Entscheidung und der Fortführung einverstanden.

    Die Signalanlage war aus Berlin, die Signalgeber vom Ausrichter.

    ##############################
    DJM (hierzu habe ich nur die Informationen eines Schiedsrichters ich war nicht dabei)

    Nach Angaben der Schiedsrichter fiel die Signalanlage wie folgt aus.
    Während eines Spiels mit noch reichlich Spielzeit sprang die Zeitanzeige auf 0:00. Dies ohne das Zutun der Schiedsrichter oder des Protokolltisches. Die Anlage war in diesem Augenblick total blokiert.

    Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt nicht weiter fortzusetzen.

    Die darauf folgenden Entscheidungen und Abläufe kommentiere ich nicht.

    Die oben beschriebene Störung kann durch die normalen Nutzung der Anlage nicht auftreten. Eine Unterbrechung oder in diesem Fall ein "Ende" des Spiels ist immer durch Hupsignale begleitet. Diese fehlten hier. Normalerweise zeigt am Ende des Spiels/Halbzeit die Uhr die Halbzeitpausenzeit bzw. die Startzeit eines Spiels an.
    Was hier auch nicht der Fall war.
    ###############################

    Die beiden Ereignisse zeigen, dass es nicht einfach die Signalanlage ist die "spinnt". Es muss genau betrachtet werden, was eigentlich zu den Störungen geführt hat.
    Im ersten Fall ist es schlechte Wartung der Signalgeber.

    Der zweite Fall liegt etwas kompizierter. Diese Störung ist nicht so ohne weiteres reproduzierbar wie im ersten Fall. Der Hersteller der Anlage wird davon ausgehen, dass es sich um einen Bedienfehler der Anlage handelt und er deshalb nicht verantwortlich für den Ausfall ist. Der Verdacht liegt nahe.
    Jedoch sollte eine Signalanlage in gewissen Grenzen fehlertollerant sein und solch Störungen nicht haben. Hat die Anlage tatsächlich Fehler die der Hersteller zu vertreten hat, müssen diese umgehend behoben werden.

    Die Fachleute des Teams sehen hier Ihre Aufgaben für die Zukunft damit ein Turnier ohne Ausfälle ablaufen kann.

    Winne

    vor 8 Jahre veröffentlicht # Antworten
  7. Pittiplatsch
    Mitglied
    193 Beiträge

    Moin Leute,

    das Problem Hupe kann man nicht so isoliert betrachten. Es ist vielmehr auch eine Frage des Schiedsrichtersystems.

    Die eierlegende Wollmilchhupe ist die Konsequenz daraus dass der durchschnittliche Schiedsrichter nicht sonderlich fit ist und der durchschnittliche Spieler die Regeln nicht kennt. Die Hupanlage soll das Spiel leiten und die Schiedsrichter sind nur noch Sensoren für Foulspiel sein. Spieler brauchen die Handzeichen der Schiedsrichter nicht mehr kennen denn alles wird ihnen mundgerecht serviert. Die Idee ist ganz nett, aber Technik von Menschen ist nun mal immer anfällig für Fehler.

    In meiner idealen Rugbywelt haben wir allerdings fähige Schiedsrichter und Protokollführer die selbst mit verzwickten Situationen klar kommen und für die die Hupe nur eines ist: ein Signalgeber. In Aachen gibt es nur einen Aukku (und einen Ersatzakku) mit drei Drückern (und einem Ersatzdrücker) und einer Hupe dran. Dazu gibt’s für den Protokollführer noch zwei aufziehbare Stoppuhren. Ich kenne keine zuverlässigere Anlage. Und in Kombination mit den fitten Schiedsrichtern von oben gehen Spiele reibungslos über die Bühne. Selbst wenn die Anlage mal abgeklemmt werden muss bleibt die Spielzeit auf der Uhr ;) Kostenpunkt: Sehr wenig.

    Es gibt zwar keine Anzeige, aber der Mannschaftsführer kann jederzeit beim Spielleiter die Zeit anfragen. Die gemessene Zeit ist unabhängig von Problemen mit der Hupe. Für Spieler heißt das natürlich dass sie die Regeln kennen sollten. Das Ende einer Strafzeit gibt’s nicht von einer blinkenden LED an der Strafbank, sondern der Spielleiter macht einfach die dafür vorgesehen Handzeichen (10 Sek vor Ende Arm heben, bei Ende fallen lassen). Wenn ein Spieler die nicht kennt, dann ist es nicht die Schuld der Schiris wenn er fünf Minuten auf der Bank sitzt.

    Ich war in Aachen an der Entwicklung einer "billigen" (ca. 500 Euro für den Koffer mit Anzeige ohne Peripherie) Superhuperhupe beteiligt und schon bei der Entwicklung werden hunderte Schwachstellen klar. Die Umgebung Schwimmbad ist ungünstig für die Elektrik (Kondenswasser bei Temperaturschwankungen etc.). Aufgrund der Komplexität muss das gesammte Regelwerk berücksichtigt werden. Dass heisst entweder muss die Anlage nach jeder Regeländerung geupdated werden, oder es wird ein Menü zum einstellen aller Parameter eingebaut dass dann auch entsprechend umfangreich wird. Wegen der vielen Algorithmen im Kern ist auch die Anfälligkeit für Fehler viel viel höher. Am Ende kommt noch der Preis: Wenn man mit der Anlage noch etwas verdienen will ist man schnell bei den 2,500 von Rolf. Die Anlage besteht ja nicht nur aus Material. Macht man es aber nicht kommerziell dann fehlt oft die Pflege der Systeme.

    Ich würde es vorziehen wenn die Schiedsrichter besser gefördert würden so dass sie keine Anlage brauchen. Wenn sie dann doch eine haben, dann ist das eben ein Extraspielzeug für hohe Turniere.

    Ich denke das Schiedsrichtersystem müsste vielmehr dringend mal reformiert werden, aber um hier nicht den Rahmen zu sprengen schreibe ich nur mal ein paar Ideen auf. Ich behaupte nicht die optimale Lösung parat zu haben, aber man sollte mal darüber nachdenken wie das SR-System dem Sport helfen könnte.

    In meinen Augen sollte der C-Schiedsrichter deutlich abgewertet, aber dafür auch leichter zugänglich gemacht werden. Kosten von 20 Euro und das Regelwerk gelesen zu haben wären die Bedingungen. Das Wissen würde dann online abgefragt wo auch Situationen mit Videos etc. leicht zu veranschaulichen wären. Die Konsequenz wäre eine deutlich bessere Regelkunde unter allen Spielern. Vielleicht sogar etwas mehr Akzeptanz für Schiedsrichter. Man kann mittlerweile übrigens online komplette Studiengänge machen.

    Die B-Schiedsrichter wären hingegen nur diejenigen die wirklich Schiezen wollen und das machen. Die Kosten für die Ausbildung können gerne bei 500 Euro liegen wenn die Qualität stimmt. In jeder Liga gäbe es ein Budget für Neuausbildungen in das alle mit der Startgebühr einzahlen und diejenigen die Schiezen wollen müssten um die Plätze konkurrieren oder es eben privat bezahlen. Das würde dazu führen dass auch nur die Schieris da hin kommen die fähig sind, da hin wollen und auch keine Superhupe brauchen.

    A-Schiedsrichter werden dann die besten B's. Von der Zahl müssten sie nicht begrenzt sein und um die Regelpflege kümmert sich ein Gremium. Auf Lebenszeit gibt’s nichts mehr. Ausbildung ist auch nicht mehr an den A-Status gebunden, das ist nur Schikane.

    Wie man Schiedsrichter kompensieren könnte wäre dann die andere Frage.

    Das nur mal als Ansatz dazu wie man vielleicht einen besseren Ablauf der Spiele gewährleisten könnte und welche Hupe wir dafür brauchen.

    Kuss,

    Pitti

    vor 8 Jahre veröffentlicht # Antworten
  8. scotti
    Mitglied
    317 Beiträge

    Pitti,

    wo kann ich eine Aachener Hupe bekommen, genau so etwas benötigen wir!

    vor 8 Jahre veröffentlicht # Antworten

Antwort

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