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UWR: 25. DJM 2026 ohne Ausricher und Veranstalter (5 Beiträge)

  1. Torte
    Mitglied
    400 Beiträge

    Dear UWR Community,

    für das Jahr 2026 ist die 25. Deutsche Jugendmeisterschaft im Unterwasserrugby (DJM) geplant.
    Auf der vergangenen DJM wurde als Wunschtermin der 26./27. September 2026 festgelegt.

    Seit 2021 habe ich die Organisation und Koordination der DJM kommissarisch übernommen, da das Ressort „Sport und Schule“ seitdem unbesetzt ist.

    Zuletzt ist es trotz intensiver Bemühungen leider nicht gelungen, einen Ausrichter für die Jubiläums-DJM 2026 zu finden.

    Zusätzlich haben sich in der Zusammenarbeit auf Verbandsebene Rahmenbedingungen ergeben, die die weitere Organisation in der bisherigen Form erheblich erschweren. Aus diesem Grund gebe ich die kommissarische Verantwortung für die Organisation der UWR DJM ohne direkte Nachfolge ab.

    Selbstverständlich unterstütze ich eine strukturierte Übergabe und stehe für ein Onboarding eines Nachfolgers oder einer neuen Organisationsstruktur zur Verfügung.

    Damit die DJM 2026 stattfinden kann, müssen zeitnah sowohl ein Veranstalter als auch ein Ausrichter gefunden werden. Andernfalls besteht realistisch die Gefahr, dass es in diesem Jahr keine DJM geben wird – was insbesondere für unseren Nachwuchs sehr bedauerlich wäre.

    Ich hoffe daher auf konstruktive Lösungen und engagierte Unterstützung aus der Community.
    Interessierte dürfen sich beim Ressort UWR und/oder bei mir direkt melden.

    Beste Grüße
    Torte

    vor 3 Wochen veröffentlicht # Antworten
  2. Martin H.
    Mitglied
    29 Beiträge

    Hi Torte, es fehlen doch so einige Infos über den Job der "Organisation und Koordination". Wieviel Zeit geht da drauf? Wieviel Geld verdient man in welcher Zeit oder macht man alles für ein "Danke", wenn überhaupt? Gibt es da einen schriftlichen Vertrag mit "Arbeitgeber" und "Arbeitnehmer" samt Datum, Unterschriften? Die Infos müsstest Du bitte nachreichen, damit man überhaupt erst mal mit Gedanken spielen kann, den Job zu starten. Gruß vom Martin H.

    vor 2 Wochen veröffentlicht # Antworten
  3. Torte
    Mitglied
    400 Beiträge

    Servus Martin

    es handelt sich um ein ehrenamtliches Amt.
    Es geht darum im Namen des VDST die Ausrichtung der DJM durchzuführen.
    Darüber hinaus ist eine kreatives und motiviertes Engagement für die Entwicklung für Jugendsport und Schulsport gewünscht.

    Zum Zeitaufwand:
    Suche und Absprache mit einem Ausrichter für die DJM
    Der Ausrichter organisiert dann die DJM in Absprache.
    Vor Ort als VDST Veranstalter anwesend sein und idealerweise dem Ausrichter bei der Durchführung unterstützen.

    Fahrtkosten zur DJM kann man sicherlich abrechnen. Übernachtung kann man meist privat beim Ausrichter organisieren .
    Am Ende braucht es einfach etwas Zeit und Begeisterung für Nachwuchsarbeit im Unterwasserrugby.

    Klärt das alle Fragen und weckt das Interesse?

    vor 2 Wochen veröffentlicht # Antworten
  4. Martin H.
    Mitglied
    29 Beiträge

    Hi Torte,

    dass man alles wieder ohne Entschädigung, Verdienst machen muss trägt leider nicht zum Anstieg des Interesses bei. Ich vermute, dass es in anderen Sportarten anders aussieht und Fleiß und Einsatz mit etwas Geld auch honoriert wird. So wird die Suche nach einem Freiwilligen wohl schon schwer. Es liest sich nach " mache es umsonst und schlaf auf der Luftmatraze und es gibt auch kein Geld für die Anreise". Von mach amerikanischen Firma kenn ich es in den Arbeitsverträgen, dass man nichts neben seiner Hauptbeschäftigung machen darf und sich komplett für seine Firma einsetzen muss. Und von der Winterolympiade jetzt hörte man auch: manch Athleten machen Sport so nebenbei und nicht hauptberuflich. Würden sie davon leben können, gäb es wohl auch mehr Erfolg = Medaillien. Gruß vom Martin H.

    vor 1 Woche veröffentlicht # Antworten
  5. Torte
    Mitglied
    400 Beiträge

    Servus Martin

    das ist das Ehrenamt - so funktioniert das System und auch du als Sportler hast schon vom Ehrenamt profitiert.
    Die Frage dabei ist nicht der Betrag der Entlohnung, sondern was man gesellschaftlich bereit ist zurück zu geben.
    Das Geld ein Motivator sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Die wenigsten von uns haben das Glück wirklich erfüllende Jobs zu haben. Nicht selten besteht der Alltag aus sinnlosem Pendeln, wertlosen Excel Tabellen und unbedeutenden Meetings. Meist sogar gefangen in einer Management- Ebene ohne wirklichen Impact und Einfluss auf das Große- Ganze.
    Das Ehrenamt bietet hier eine wirklich sinnige Ergänzung. Was du anpackst, zeigt Wirkung. Und sobald du damit aufhörst, merkt jeder direkt, wie wichtig dein Tun ist.

    Sport ohne Ehrenamt funktioniert nicht. Selbst der Profisport funktioniert nur mit Ehrenamt - selbst dort wo ganz viel Geld im Spiel ist (siehe Fussball EM Deutschland mit rund 16.000 Helfern).

    Ich hab für zwei amerikanische Firmen gearbeitet und kann das mit den Nebentätigkeiten nicht bestätigen - das richtet sich ausschließlich um gewerbliche Tätigkeiten, die in direkter Konkurrenz stehen.
    Bei Nike beispielsweise darfst du parallel als Fotograf Geld verdienen, dir aber nicht eine eigene Sportmarke aufbauen und beispielsweise in deinem Nike Händler Netzwerk versuchen zu platzieren - was auch Sinn macht.

    Tatsächlich erinnere ich mich, dass bei Nike jeder aus dem Sport kam und irgendwie auch noch im Sport aktiv war.
    Ob als Trainer, Schiedsrichter oder einfach nur Pace Maker bei Community Runs.

    Winter Olympische Sportarten sind oft sehr saisonal eingeschränkt. Es gibt wenig Orte auf der Welt wo du ganzjährig Ski- Langlauf trainieren kannst. Selbst Eishockey Spieler melden sich im Sommer "arbeitslos", wenn sie keinen Vertrag über mehrere Saison haben.
    In Deutschland ist der größte Sport- Arbeitgeber die Bundespolizei sowie die Bundeswehr.
    Es gibt inzwischen auch DUALE Sportförderungen in der Wirtschaft in Form von Arbeits- / Ausbildungsplätzen.
    Im Studium hatten wir einen Boxer der bei der Sparkasse gearbeitet hatte, und für Vorbereitungen und Wettkämpfe bezahlt freigestellt war. Dafür hat die Sparkasse mit ihm als Gesicht geworben und irgendwann war er tatsächlich auch mal in Phasen in denen er richtig gearbeitet hatte.

    Verstehe jedoch nicht ganz, wie uns das in der Sache weiterhilft.
    Natürlich ist das System nicht in Stein gemeiselt - wenn eine Übernahme der DJM Aufgaben nur mit monetären Hintergrund vorstellbar sein sollte, kann man auch versuchen die Startgebühren entsprechend anzupassen.
    Martkwirtschaft bedeutet - Angebot und Nachfrage.
    Wenn die Teams melden und bereit sind die geforderte Summe zu leisten, ist auch das umsetzbar.
    Wenn sich wirklich niemand "ehrenamtlich" findet, vielleicht auch die einzige Möglichkeit.

    Ich für meinen Teil bin schon seit 2006 ehrenamtlich im UWR tätigt. Ob als Trainer (2006 - und da dankbarerweise mit Ehrenamtspauschalen als Trainerstunden), Schiedsrichter, Vorstandsmitglied oder eben wie die letzten Jahre als DJM Veranstalter.

    Das Ganze lebt eben vom Engagement.

    vor 1 Woche veröffentlicht # Antworten

Antwort

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