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UWR 3.1 (18 Beiträge)

  1. WUAF
    Mitglied
    61 Beiträge

    Im letzten Training kam mir eine Idee wie man den Sport interessanter für Turniere machen kann

    Bei Turnieren ist ja oft das Problem, dass sich wenige Mannschaften melden, weil nur wenige Spieler einer Mannschaft für den jeweiligen Termin Zeit haben.

    Hinter UWR 3.1 steht eine Idee ähnlich wie beim Streetball als Ableger von Basektball.

    Eine Mannschaft besteht aus 3 Spielern im Wasser und einem Wechselspieler. Wir haben schon oft beim Training 3 gegen 3 gespielt es funktioniert. Man muss natürlich ganz neue Taktiken sich einfallen lassen. Dadurch wird das Spiel auch sehr schnell und es fallen viele Tore.

    Natürlich wird auf 2 Körbe gespielt!

    Ein Vorteil von UWR 3.1 ist es, dass nur 4 Spieler pro Mannschaft benötigt werden.
    Diese passen in nur ein Auto und so kann man zu jedem Turnier ohne viel Planung und Organisation anreisen.

    Als Spielzeit wäre 2x7 Minuten oder 2x 5Minuten denkbar.

    Als Becken würden sich kleine Becken wie Bamberg anbieten, Becken wie in Hannover wären zu extrem.

    Was haltet ihr von dieser Idee.

    Lohnt es sich ein Turnier für den Modus zu organisieren?

    Freue mich auf Kommentare!

    vor 10 Jahre veröffentlicht # Antworten
  2. winne
    Mitglied
    498 Beiträge

    Interessante Idee
    Ist aber dann eine "neue" Sportart ( hinkender Vergleich Feldfussball und Hallenfussball).
    Bedeutet neues Spielschema, andere Taktiken, anderes Training. Womit ich nicht sagen will, dass es keine Übereinstimmungen gibt.
    Nun geht die Rugbygemeinde aber den anderen Weg. Gerade erst ist die Spielerzahl um einen erhöht worden.

    vor 10 Jahre veröffentlicht # Antworten
  3. Opa Wan
    Mitglied
    121 Beiträge

    Ich denke, dass bei 3:3 recht viel "geholzt" wird. Ausserdem steigt der "Wert" eines wirklich guten Spielers stark an - kann natürlich auch reizvoll sein...

    vor 10 Jahre veröffentlicht # Antworten
  4. lukbuk
    Blödmann ;-)
    227 Beiträge

    Ich fände so ein Turnier EXTREM geil. Ich würde ziemlich sicher mitmachen.

    vor 10 Jahre veröffentlicht # Antworten
  5. WUAF
    Mitglied
    61 Beiträge

    @ Opa Wan

    Ich denke es wird viel weniger geholzt, weil viel mehr Platz im Becken ist und die Spieler nicht so dicht aufeinander hängen.
    Mehr als einer von der Mannschaft wird nie auf den Ball gehen, deshalb wird es auch keine großen Gerangel geben.

    @winne
    Gerade weil jetzt immer mehr Spieler für eine "komplette" Mannschaft benötigt werden ist es gerade für kleine Vereine schwieriger einen Termin für ein Turnier zu finden wo möglichst alle Zeit und Lust haben.

    vor 10 Jahre veröffentlicht # Antworten
  6. Henrik Stewenius
    Mitglied
    43 Beiträge

    If playing 3:3 I would suggest adding the following rules:

    * Max 2m deep.
    * Not permitted to bring the ball to the surface.
    * Must dive to take part in the game.

    We sometimes used it when not having enough player to get good speed at deep water. Playing 4:4 on deep is meaningless, there is almost no game. The only situation when it is ok to play 3 or 4 is during short periods of time when the rest are sitting in the penalty-box. In the penalty box scenario it is usually 3 in the water and 6 exchange to keep them fresh....

    vor 10 Jahre veröffentlicht # Antworten
  7. lukbuk
    Blödmann ;-)
    227 Beiträge

    Stewe, I dont share your opinion there with the additional rules. I think, when gaming 3on3, tactical playing gains more importance. The timing factor is much higher, and its really hard to maintain a constantly good defense. We played 3on3 in an additional training as guests at Nuernberg about 5 years ago (for lets say 1 year), and im sure that helped us a lot to develop.
    Its easier to get a general idea about the complete game situation at every moment.

    We were tought being able to answer the following questions at every time:
    Where are all allies?
    Where are all enemys?
    How would you estimate the current air-status and pulse of every player?

    In my eyes, if a player is good at this, and can transfer this to a full 6 vs 6 game, he will improve with a very worthfull skill.

    vor 10 Jahre veröffentlicht # Antworten
  8. Opa Wan
    Mitglied
    121 Beiträge

    Why should a game with 3 people in each team give you a better strategical understanding of a game with 6 players each? You have less factors to worry about in the 3.1 version. Additionally, it seems akward that this version could provide you with enhanced tatctical concepts.

    vor 10 Jahre veröffentlicht # Antworten
  9. Henrik Stewenius
    Mitglied
    43 Beiträge

    @Lubuk: I disagree. A player used to playing 3:3 on big water will think that the best way to score is to wait for the defenders to go up, and will never go in to get the job done.

    Btw: I have no problems reading German. I just prefer not to write in German.

    vor 10 Jahre veröffentlicht # Antworten
  10. Schenkeli
    Mitglied
    164 Beiträge

    Wir spielen im Training oft 4-4, manchmal auch 3-3 weil wir einfach nicht mehr Leute haben (das heisst wir haben auch keine Wechselspieler, wodurch das Spiel natürlich langsamer wird weil die Kondi und die Luft vor allem bei körperlich schwächeren Spielern nicht reichen). Ausserdem spielen wir im Moment für cirka 20 Monate in einem sehr kleinen Becken (7x7m, 3.20m tief) da das eigentliche Sprungbecken renoviert wird.

    Unsere Erfahrungen:
    -) Das Spiel ist sehr schnell und es fallen am laufenden Band Tore weil es fast unmöglich ist über einen längeren Zeitraum eine gute Verteidigung aufzubauen. Das ist jedoch genau das Gegenteil eines 6 vs. 6 Spiel indem man auch über längere Phasen eine gute Verteidigung hat. Stewe hat recht, man wartet einfach bis das Tor frei ist weil sich drei Leute zum Wechseln zu wenig sind und legt das Ding rein. Bei 6 vs. 6 kommt das so gut wie nie vor.
    -) es ist viel mehr Platz im Feld und Konter und Einzelaktionen fallen einem viel leichter. Eine egoistische Spielweise durch starle Spieler wird gefördert.
    -) Spielt man auf einem Turnier dann in einem großen Becken fehlt einem dort die Luft und man geht nciht konsequent bis zum Boden runter was zur Folge hat dass man am Boden "unterspielt" wird.

    Kurz gesagt freue ich mich jedesmal wenn wir genug Leute haben um 5 vs. 5 zu spielen, auch wenn es dann im kleinen Becken richtig eng wird. Aber es kommt einem echten Spiel einfach viel näher. Ein Hauptproblem sehe ich auch darin, dass UWR jetzt nicht der Massensport schlechthin ist. Das Ganze noch einmal aufzuteilen dünnt die Spielerbasis also noch mehr aus.

    lg
    Thomas

    vor 10 Jahre veröffentlicht # Antworten
  11. lukbuk
    Blödmann ;-)
    227 Beiträge

    Nunja, das ist genau das, was ich meine. Wer es nicht schafft, in einem 3 gegen 3 taktisch anzugreifen und zu verteidigen, der wird sich auch im 6 gegen 6 schwer tun. Meine Beobachtung ist, dass ausgesprochen viele Spieler die von mir angesprochen Fragen nicht sonderlich gut beantworten können.
    Ich kann nur für mich persönlich sprechen, aber ich bin der Meinung, ich habe mich selbst durch solch taktische Spielereien sehr verbessert.

    In unserem Training fielen nicht sehr viele Tore (auch wenns natürlich mehr als im 6 gegen 6 waren).

    vor 10 Jahre veröffentlicht # Antworten
  12. WUAF
    Mitglied
    61 Beiträge

    Klar ist es eine Herausforderung. Und konditionell schwache Spieler werden bei UWR 3.1 Schwierigkeiten haben das Tor sauber zu halten. Doch wird es auch Teams geben die auch mit 3 Mann eine gute Verteidigung aufbauen werden, schon oft im Training gesehen. Das ist wie oben schon angesprochen schon eine neue Sportart da auf ganz andere Dinge wert gelegt wird als in 6:6 Spielen. Da wird sich einfach viel zu oft auf Mitspieler verlassen und seine Kondi geschont, das geht bei UWR 3.1 nicht mehr so einfach, es ist jeder Spieler mit seinem Maximum gefordert.

    Ich denke nicht dass ich bei UWR 3.1 ein sehr guter Spieler wäre, aber ich denke wenn Luk, Felix und Hannes zu dritt im Wasser sind halten diese locker das Tor so dicht wie eine Standard-West-Mannschaft ;-) und legen nebenbei ab und zu ein paar Tore beim Gegner.
    Trotzdem bevorzuge ich lieber, gerade in kleinen Becken, weniger Spieler im Becken und so mehr Platz zum Spielen zu haben.

    Welche Volleyball-Mannschaften hätten gedacht das man mal eine Sportart olympisch macht in der je Mannschaft nur 2 Mann auf dem Spielfeld stehen.

    Also ich würde mich freuen wenn man es mal die nächsten 2 Jahre schafft ein Turnier in diesem Modus aufzuziehen und danach die Spieler um ein Feedback bittet. Man muss sich bis zu diesem Zeitpunkt natürlich überlegen wie man die Regel auf diese neue Situation etwas anpasst aber ich denke das schafft man schon.

    Um schwache Teams nicht ganz ertrinken zu lassen könnte man eine Zusatzregel einführen, dass wenn eine Mannschaft mit mind. 2 Toren im Rückstand ist ihren 4 Mann hinzuziehen darf etc.

    Schöne Grüße!

    vor 10 Jahre veröffentlicht # Antworten
  13. Philipp L.
    Mitglied
    41 Beiträge

    So, den Beitrag habe ich mal genutzt, um mich endlich mal anzumelden;o)

    Die Idee eines solchen Turniers finde ich ebenfalls genial. Fürs erste sollte man es doch einfach als Spassturnier sehen, wer weiß, wie sich es entwickelt?
    Ich bin ebenfalls der Meinung wie Luk: 3 gegen 3 fördert definitiv die Tugenden eines guten UWR-Spielers:

    "Übersicht":
    gerade für Anfänger gut, um reinzukommen, da übersichtlicher - Prinzip verstehen
    "Zweikampfstärke im Feld":
    da nicht immer eine Anspielstation da ist, muss man den Ball auch mal selbst gegen 1-2 Spieler behaupten und dann den Pass noch hinkriegen
    "Torwille - Angriffstärke":
    Es gibt sehr häufig die Möglichkeit den Torwart anzugreifen und die Torchance stehen gut - das fördert das Selbstvertrauen
    "Einsatz - Timing":
    Ganz wichtig;o) Man muss sich mehr zusammenreissen und abtauchen, damit man die anderen nicht hängen lässt. Das man das tut habe ich schon häufig bei Spielen in Unterzahl festgestellt. Nicht selten ist die zahlenmäßig schlechter besetzte Mannschaft doch stärker.

    Das man die beiden Spiele nicht vergleichen sollte, versteht sich von selbst - sind eben zwei paar Schuh.

    Grüße Philipp

    vor 10 Jahre veröffentlicht # Antworten
  14. winne
    Mitglied
    498 Beiträge

    @WUAF
    So ein Turnier wäre doch was für die Sommerpause. Viele sind verreist und eine reguläre Mannschaft kriegt man sowieso nicht zusammen.
    Wenn Du wirklich Bock auf so ein Turnier hast, hier noch ein paar zusätzliche Aspekte:
    - Freibad, Sommer
    - offen auch für Anfänger ( in verschiedenen Gruppen)
    - geloste oder frei zusammengestellte Mannschaften
    - Die Regeln für die Anfänger so einfach wie möglich
    - die "Stars" können zeigen was sie können.

    Weckt auf alle Fälle das Interesse an UWR.

    Habt ihr ein geeignetes (Sommer-)Bad ?
    Schlag ein Termin vor und mach eine kurze Ausschreibung.

    Mal sehen was zurückkommt.

    Gruß
    Winne

    vor 10 Jahre veröffentlicht # Antworten
  15. Schenkeli
    Mitglied
    164 Beiträge

    WUAF: Welche Volleyball-Mannschaften hätten gedacht das man mal eine Sportart olympisch macht in der je Mannschaft nur 2 Mann auf dem Spielfeld stehen.

    Das heisst wir müssen nur während den Spielen Cocktails servieren und den Mädels kürzere Dressen anziehen dann schaffen wir es auch ins olympische Programm?

    vor 10 Jahre veröffentlicht # Antworten
  16. Wubu
    Mitglied
    9 Beiträge

    Ich finde die Idee ebenfalls mindestens "ausprobierenswert".
    Seit Jahren trainiere ich einen Tag in der Woche in Braunschweig mit im Durchschnitt ähnlicher Besetzung. Das fördert meines Erachtens bei Spielern, die vielleicht seit ein bis drei Jahren spielen, ungemein die Sensibilität für die Mitspieler. Neben Timing und den anderen sicher zu recht genannten Dingen gehört meines Erachtens vor allem dazu, die Körpersprache der Mitspieler zu lesen und zu interpretieren. Ich habe häufig ganz gute Spieler gesehen, denen das für ein flexibles, situatives taktisches Spiel fehlte. "Stumpf" an taktische Vorgaben halten, ist einfacher als situativ eine solche anzupassen.

    Gut eingespielte Teams, 3 Spieler, die seit langem zusammen trainieren, sind daher meiner Meinung nach durchaus im Stande einen sehr starken Einzelspieler auf der gegnerischen Seite "auszuhebeln". Die Strategie heißt dann sicherlich, mehr Tore werfen als kassieren.

    Ich bin dabei, wenn ich Zeit habe!

    Gruß, Christian

    PS: Auch wenns natürlich niemals ausschlaggebend ist für mich, bitte ich, die Idee mit den Miniröcken nicht gänzlich zu verwerfen!

    vor 10 Jahre veröffentlicht # Antworten
  17. martin
    Mitglied
    93 Beiträge

    http://www.redbulletin.com/int/de/sports/diese-10-sportarten-wollen-wir-bei-den-olympischen-spielen-sehen

    Unterwasserrugby wird von Red Bull neben Extrembügeln, Elefanten Polo und Christbaumwerfen als olympische Disziplin vorgeschlagen...

    Naja Werbung ist Werbung!

    vor 5 Jahre veröffentlicht # Antworten
  18. keyhan
    Mitglied
    164 Beiträge

    Solange Red Bull nicht von uns erwartet zwecks Quotensteigerung statt der Einwechselgasse den Sprungturm zu nutzen...
    Aber stimmt, Werbung ist Werbung!

    vor 5 Jahre veröffentlicht # Antworten

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